Vierte Pleite in Folge für den FC Tirschenreuth, die SpVgg Oberkotzau landete dagegen nach zwei Niederlagen hintereinander mit 3:1 einen wichtigen Heimsieg.
Beide Teams waren nicht in Bestbesetzung angetreten, dadurch dominierten eher Kampf und Spannung als spielerische Klasse. Die Heimelf begann dominant und ging früh in Führung. Schnabel steckte den Ball mit der Hacke durch die Schnittstelle der gegnerischen Viererkette, so dass Wagner alleine aufs Tor zulaufen vollstrecken konnte. Die Führung gab Oberkotzau Sicherheit, der Gast kam in der ersten Halbzeit nur einmal gefährlich vors Tor. Ansonsten dominierte die Heimmannschaft mit viel Ballbesitz, aber ohne zwingende Torchancen.
Das Bild anderte sich in Halbzeit zwei. Die Gäste versuchten den Spielaufbau früher zu stören, kamen so zu mehr Ballbesitz, vielen Standardsituationen und mehreren Halbchancen. In der 72. Minute stoppte SpVgg-Keeper Lindner den gegnerischen Stürmer weit außerhalb seines Tores regelwidrig. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Wölfl zum verdienten Ausgleich.
SpVgg-Trainer Udovcic reagierte und bewies das berühmte goldene Händchen. Er brachte mit Nachwuchstalent Schubert einen wieselflinken Spieler, der letztendlich das Spiel entschied. Erst traf er in der 79. Minute selbst und kurz vor Ende der Partie legte er Popp das entscheidende 3:1 gekonnt auf.
Unterm Strich war es ein wichtiger und verdienter Sieg für die SpVgg Oberkotzau in einem teilweise zerfahrenen Spiel.
SpVgg Oberkotzau: Lindner, Specht, Wagner (90.+1 Pullner), Lottes, Lawall, Schmidt, Popp, Häffner, Schaller (66. Reichel), Schnabel (72. Schubert), Raithel
FC Tirschenreuth: Siegert, Oroudji (61. Özdemir), Sammüller, E. Schornbaum, Gradl, Taskiran, Zeus, Lauterbach (19. Gebru Fantaye), M. Wölfl, Gleißner (75. Övunc), Hofweller
Tore: 1:0 (8.) Cedric Wagner, 1:1 (72./Foulelfmeter) Marco Wölfl, 2:1 (79.) Simon Schubert, 3:1 (88.) Lucas Popp - SR: Lukas Höhn (TSV Mistelbach) - Zuschauer: 80













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