12.01.2020 - 22:56 Uhr
TirschenreuthSport

SG Mitterteich II/Steinmühle verliert dramatisches Finale

Die Stiftländer ziehen im Endspiel gegen den FC Waldstein erst im Sechsmeter-Schießen den Kürzeren. Für die SG Fuchsmühl ist die Endrunde bereits nach den Gruppenspielen zu Ende.

Die SG Mitterteich II/Steinmühle belegte bei der Futsal-Kreismeisterschaft in Hof den zweiten Platz. Im Finale unterlagen die Stiftländer dem FC Waldstein im Sechsmeter-Schießen. Hier fliegt Mauricio Göhlert im Gruppenspiel gegen die SG Regnitzlosau über den gegnerischen Torwart.

Nach einem dramatischen Finale, das erst im Sechsmeter-Schießen entschieden wurde, strahlten die Spieler des Kreisligisten FC Waldstein um die Wette. Sie hatten sich mit dem 3:2 (0:0)-Erfolg zum zweiten Mal nach 2018 den Titel des Hallenkreismeisters im Futsal gesichert und vertreten den Fußballkreis am kommenden Wochenende beim Bezirksfinale in Kronach. Nach Kronach fahren dürfen auch der unterlegene Finalist SG Mitterteich II/Steinmühle und der Drittplatzierte TSV Thiersheim.Harald Bergmann, der das Team für den erkrankten Trainer Thomas Klier coachte, war nach dem Finalsieg in der Hofer Jahnhalle überglücklich. "Meine Jungs haben eine sehr ansprechende Leistung gezeigt und am Ende sicher nicht ganz unverdient gewonnen. Natürlich haben wir auch davon profitiert, dass Kickers Selb wegen des tragischen Todesfalls beim Ergo-Cup in Münchberg aus verständlichen Gründen nicht an der Endrunde teilgenommen hat", räumte er ein. "Denn mit nur vier Mannschaften in einer Gruppe ist es deutlich leichter weiterzukommen als in einer Fünfergruppe." Dass der FC Waldstein im Halbfinale und im Finale im Sechsmeter-Schießen auch eine große Portion Glück hatte, verhehlte Bergmann nicht.

Beim unterlegenen Finalisten, der Spielgemeinschaft Mitterteich II/Steinmühle, hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. "Klar will man das Finale gewinnen. Aber wir hatten nie und nimmer damit gerechnet, überhaupt so weit zu kommen", freute sich Routinier Jürgen Schneider über den zweiten Platz. Er war mit 48 Jahren der mit Abstand älteste Spieler des Turniers und ließ so manchen Jungen des Öfteren alt aussehen.

Als einer der großen Favoriten war Titelverteidiger SpVgg Bayern Hof ins Turnier gestartet. Umso größer war beim Bayernligisten die Enttäuschung nach Rang vier in der Gruppe A, in der sich Mitterteich II/Steinmühle und der FC Vorwärts Röslau durchsetzten. In der Gruppe B, in der alle Spiele von Kickers Selb mit 2:0 für den Gegner gewertet wurde, zogen der FC Waldstein und der TSV Thiersheim souverän ins Halbfinale ein. Die SG Fuchsmühl belegte Gruppenplatz vier und in der Endabrechung Platz acht.

Halbfinale

SG Mitterteich II/Steinmühle - TSV Thiersheim 4:1

Das erste Halbfinale wurde zu einer klaren Angelegenheit der Oberpfälzer. Mitterteich ging durch zwei Tore von Dobras und einen Treffer von Özdemir mit 3:0 in Front. Nothafts Tor zum 1:3 war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Kaiser machte mit dem 4:1 den Deckel drauf.

FC Waldstein - FCV Röslau n. Sechsm. 5:4 (1:1)

Das zweite Halbfinale war eine eher zähe Angelegenheit. Rüger brachte Waldstein in der 8. Minute in Führung, Deniz glich für Röslau nach dem fünften Mannschaftsfoul der Waldsteiner per 10-Meter-Schuss aus. Im Sechsmeter-Schießen hatte Waldstein das glücklichere Ende für sich.

Spiel um Platz 3

TSV Thiersheim - FC Vorwärts Röslau 5:2

Beim FC war nach der Niederlage im Halbfinale die Luft raus. Thiersheim führte durch Tore von Werner, Lima, Pollak (2) und ein Eigentor schon 5:0, ehe Röslau durch Knoblauch und Ponader noch verkürzte.

Finale

SG Mitterteich II/Steinmühle - FC Waldstein n. Sechsm. 2:3 (0:0

In der regulären Spielzeit von zwölf Minuten fiel kein Tor. Sieben Sekunden vor Schluss rettete der Mitterteicher Mark für seinen geschlagenen Torhüter mit der Hand auf der Torlinie. Die Folge: Rot und Sechsmeter, doch Stumpf scheiterte an Torwart Schultes. Im Sechsmeter-Schießen war dann FC-Keeper Michael Seiler der Held, als er den Schuss von Kaiser entschärfte. Für Waldstein trafen Schratt, Jacob Seiler und Peter Seiler. Bei der SG behielten Özdemir, der als bester Torschütze ausgezeichnet wurde, und Göhlert die Nerven.

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