Nachdem es vor Wochenfrist auch die SG Mitterteich/Steinmühle (2./12) im Derby gegen den TSV Konnersreuth (5./10) erwischt hat, führt nun der VfB Arzberg (1./13) weiterhin ungeschlagen die Tabelle der Kreisliga Süd an. Exakt dort steigt am Wochenende das Spitzenspiel, wenn die SG Mitterteich/Steinmühle gastiert. Für die Stiftländer eine günstige Gelegenheit, sich die Tabellenführung zurückzuholen. Der TSV Konnersreuth scheint langsam in Fahrt zu kommen, was er gegen den noch sieglosen Aufsteiger FC Vorwärts Röslau II (16./1) unter Beweis stellen will.
VfB Arzberg – SG Mitterteich II/Steinmühle I (Sa. 15.00)
Nach dem ersten Punktverlust in Kirchenlamitz versäumten es die Hausherren, ihre Tabellenführung auszubauen. Das soll im Spitzenspiel nachgeholt werden. Die günstige Gelegenheit, sich von einem direkten Konkurrenten abzusetzen, versucht der VfB unbedingt zu nutzen. Eindringlich warnt Spielleiter Sven Riedl vor den Stiftländern. „Diese sind schwer einzuschätzen, da sie komplett neuformiert auftreten.“ Torjäger Martin Brunner kehrt in den Kader zurück. Eine völlig verdiente Heimniederlage kassierten die Gäste laut Vorsitzendem Roland Eckert gegen Konnersreuth. Und schon wartet das nächste Spitzenspiel. Eine äußerst schwierige Aufgabe, hat doch Trainer Markus Broschik große personelle Sorgen. Das Landesligateam wird sich wegen etlicher Ausfälle mit drei Mann bei der "Zweiten" bedienen. „Wenn man beim Topfavoriten auf die Meisterschaft bestehen will, muss die Mannschaft über sich hinauswachsen“, sagt Eckert. „Wichtig wird es sein, die bärenstarke Offensive der Hausherren in den Griff zu bekommen.“
SG Marktredwitz – TSV Thiersheim (Sa. 15.00)
Noch immer ärgert sich SG-Trainer Mitko Plomer über das unnötige 4:4 in Röslau, als sein Team gar einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielte. Aber das ist abgehakt, jetzt geht es gegen einen klaren Favoriten. „In dieser Begegnung können wir nur profitieren und uns ordentlich verkaufen.“ Einige Spieler kehren aus dem Urlaub zurück, so dass sich die Personallage etwas verbessert. Nach dem holprigen Saisonstart kommen die Gäste immer besser in Fahrt. Trainer Udo Schnurrer warnt seine Truppe eindringlich davor, die Hausherren zu unterschätzen. „Nur mit der entsprechenden Einstellung und vor allem Konzentration beim Abschluss können wir die Punkte entführen.“ Michael Seidel und Noah Nothhaft weilen im Urlaub, der Einsatz von Pavel Hudecek entscheidet sich kurzfristig.
TSV Waldershof – VFC Kirchenlamitz (So. 15.00)
Damit der Waldershofer Sieg in Selb an Wertigkeit gewinnt, muss gegen die Oberfranken nachgelegt werden, auch mit Blick auf die Tabelle. „Wir wollen uns mit einem Dreier von den Abstiegsrängen absetzen“, fordert TSV-Trainer Maxi Berek. „Spielerisch muss sich die Mannschaft gegenüber Selb deutlich verbessern.“ Endlich zeigte laut Trainer Holger Lörner der VFC gegen den Tabellenführer sein wahres Gesicht. „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre sogar ein Sieg verdient gewesen.“ Nach dem Auswärtssieg der Hausherren erwartet Lörner einen hochmotivierten Aufsteiger. Es wird also schwierig, beim Aufsteiger etwas Zählbares einzufahren, denn Lörner muss wegen etlicher Ausfälle erneut seine Anfangsformation umbauen.
TSV Konnersreuth – FC Vorwärts Röslau II (So. 15.00)
Eine starke Vorstellung attestierte TSV-Spielleiter Florian Neumann seiner Truppe beim klaren 3:0-Sieg in Mitterteich. „Gelingt es uns auch die nächsten Spiele mit der gleichen Einstellung zu bestreiten, sind wir nur schwer zu schlagen. Gegen den noch sieglosen Tabellenletzten können wir nur blöd aussehen“, warnt Neumann. „Deshalb muss die Mannschaft erneut alles aus sich herausholen.“ Ein paar Urlauber kehren in den Kader zurück. Sorgenvoll blickt FC-Vorsitzender Bernd Nürnberger der anstehenden Begegnung bei einem Topfavoriten entgegen. Von vornherein jedoch will Trainer Hüseyin Bulat die Flinte nicht ins Korn werfen. „Wir versuchen in der Abwehr kompakt zu stehen und mit Kontern zum Erfolg zu kommen.“ Sabit Baran und Florian Spörl sind aus dem Urlaub zurück. Ob es Verstärkung aus dem Kader der "Ersten" gibt, wird sich erst am Samstag zeigen.
TuS Förbau – SF Kondrau (So. 15.00)
Nicht kompensieren konnten die Hausherren die etlichen Ausfälle gegen Thiersheim. „Am Ende waren wir mit dem 1:2 noch gut bedient“, gibt Spielleiter Stefan Dill unumwunden zu. Auch an diesem Wochenende bessert sich die Personallage nicht. Den Gegner hatte Dill vor Saisonbeginn schon weiter oben erwartet, aber auch dieser ist personell arg gebeutelt. „Wir versuchen alles, die drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten zu behalten.“ Neuzugang Gabriel Raub aus Freiburg gibt sein Debüt in der "Ersten". Den vielen Ausfällen musste laut Kondraus Spielleiter Philipp Hopfner seine Mannschaft erneut Tribut zollen. Allerdings machte sie es dem Gegner auch zu leicht. „Wunsiedel hat einfache Fehler eiskalt ausgenutzt. Das darf sich die Mannschaft nicht mehr leisten, um wenigstens einen Teilerfolg einzufahren.“ Nur gut, dass einige Urlauber zurückkehren.
ASV Wunsiedel – FC Lorenzreuth (So. 15.00)
Auf einen äußerst selbstbewussten Gegner stellt sich ASV-Coach Fabian Bartl ein. „Gerade in der Defensive bedarf es einer fehlerfreien Leistung und nach vorne muss die Mannschaft noch zielstrebiger auftreten.“ Wichtig wird es auch sein, dass die Heimelf ihr Spiel über 90 Minuten durchzieht. „Wir wollen endlich auf eigenem Gelände die ersten Punkte holen.“ Nach einem glücklichen, aber letztendlich verdienten Sieg über Wiesau reisen die Gäste selbstbewusst an. „Wollen wir in Wunsiedel punkten, muss die Mannschaft erneut Kampf und Siegeswillen zeigen“, fordert Spielleiter Tommi Krull. Vor allem individuelle Fehler will er nicht mehr sehen. Bis auf Johannes Selhorst steht der komplette Kader zur Verfügung.
SpVgg Wiesau – FC Schwarzenbach (So. 15.00)
Mit dem spielerischen Auftritt in Lorenzreuth war Vorsitzender Alfred Klarner einverstanden, nicht aber mit der mangelhaften Chancenverwertung. Mit einer ähnlichen Vorstellung jedoch sollte es für Klarner im Heimspiel zu einem Sieg reichen. Aber Vorsicht, in der letzten Saison setzte es eine 1:2-Niederlage. Das sollte Warnung genug sein. Wegen der aktuellen Personalmisere wäre FC-Coach Santiago Da Silva mit einem Remis mehr als einverstanden. „Vielleicht klappt uns ein ähnlicher Auftritt wie in Waldershof, als wir stark ersatzgeschwächt waren und doch glücklich gewannen.“













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