07.01.2019 - 15:33 Uhr
TirschenreuthSport

Torwart-Oldie Huberth Rosner: "Heute tut mir alles weh"

Der FC Tirschenreuth hatte beim Neujahrscup des SV Steinmühle keinen der etatmäßigen Torhüter zur Verfügung. Wie gut, dass es im Verein einen Recken gibt, der in solchen Fällen in die Bresche springt.

Huberth Rosner hütete am Sonntag - mal wieder - das Tor des FC Tirschenreuth.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Da staunten die Zuschauer des Neujahrscups am Sonntag in der Mitterteicher Mehrzweckhalle nicht schlecht: Beim FC Tirschenreuth stand doch tatsächlich FC-Urgestein und Torwart-Oldie Huberth Rosner zwischen den Pfosten. "Die eigentlichen Torhüter Tobias Siegert und Alexander Schirmer waren im Skiurlaub. Deswegen haben mich die Verantwortlichen bereits im Dezember angefragt, ob ich bei diesem Hallenturnier aushelfen könnte", sagte der 43-Jährige. Aktiv spielt Rosner zwar nicht mehr Fußball, steht als Torwarttrainer aber regelmäßig auf dem Platz und schult so seine Schussstärke. "Ich interpretiere das Torwartspiel in der Halle sehr offensiv und bin quasi fünfter Feldspieler. So habe ich das auch am Sonntag gemacht und dem besten Torhüter des Turniers das einzige Gegentor der Vorrunde beschert", sagte Rosner über seinen Treffer gegen Fabian Scharnagl vom Turniersieger SV Mitterteich.

Diese Spielweise wurde ihm im Halbfinale aber zum Verhängnis, als ihn Etzenrichts Stephan Herrmann per abgefälschten Schuss kurz vor Schluss überwand. Für den Keeper aber kein Beinbruch. "Ich bin eben ein mitspielender Torwart. Unsere junge Mannschaft hat sich mit dem dritten Platz in der Endabrechnung trotzdem sehr gut geschlagen", lobte Rosner seine Rasselbande an Feldspielern. Im Spiel um Platz drei machte der langjährige Tirschenreuther Stammkeeper seinen Fauxpas aus dem Halbfinale jedoch schnell wieder wett, indem er einen Strafstoß gegen Kickers Selb parierte. "Ich halte mich zwar fit und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, aber heute tut mir trotzdem alles weh", beschreibt Rosner die Nachwehen seines Hallen-Auftritts.

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