11.02.2020 - 16:54 Uhr
TirschenreuthSport

TSC Tirschenreuth auf dem richtigen Weg

Ein Sextett des Tirschenreuther Schwimm-Clubs kann sich beim internationalen Swim- Cup in Ingolstadt gegen eine hochkarätige Konkurrenz aus 15 Nationen behaupten. Doch es gibt noch Steigerungsmöglichkeiten.

Kathrin Bachmeier siegte in Ingolstadt über die 200 Meter Freistil, verpasste aber die Qualifikationsnorm für die „Deutsche“ knapp. Bild: Gebert
von Autor RBGProfil

"Wir sind auf dem richtigen Weg, wenn auch noch nicht am Ziel", fasst TSC- Trainer German Helgert den Auftritt seiner Schützlinge beim internationalen Swim-Cup in Ingolstadt zusammen. Mit je einer Gold- und Silber-Medaille sowie sieben bronzenen wurden die TSC- Athleten, die am Wochenende von Barbara Legat-Kasel und Kerstin Bogner betreut wurden, ihren eigenen Ansprüchen durchaus gerecht.

Immerhin war die Konkurrenz aus 15 Nationen auf der 50m- Langbahn vom Feinsten - und neben den Platzierungen passten bei den Kreisstädtern vor allem auch die erzielten Zeiten.

So unterbot in der Aktivenklasse Kathrin Bachmeier über die 100m Freistil mit 1:00,40 erneut die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften, um dann über die 200m Freistil bei ihrem Sieg mit 2:11,84 ganze sieben Hundertstel an einer zweite Quali vorbeizuschrammen. Dritte Plätze gab es für die 18-jährige Gymnasiastin dann noch über die 50 und 100m Schmettern (0:30,63/1:08,91) sowie die 200m Lagen (2:38,02). Dort musste sie sich ihrer gleichaltrigen Mannschaftskameradin Viktoria Bogner geschlagen geben, die mit 2:36,31 Silber holte, über die 200m Freistil mit 2:16,60 auf dem dritten Platz landete und sich über die 100m Freistil bei ihren 1:01,68 an die DM- Qualifikation heran tastet.

Die ebenfalls 18-jährige Lena Rath fühlt sich als Staffel-Aspirantin aktuell neben den 200m Freistil (2:23,82) auch auf den kurzen Schmetterlingsstrecken (0:34,52 und 1:18,14 über 50 und 100m) wohl, während Daria Codlova (16) bei der A-Jugend vor allem auf den Bruststrecken mit den Topten-Platzierungen 4 (200m in 3:07,68), 7 (50m in 0:38,63) und 8 (100m in 1:26,19) mehr als zufrieden stellte.

Bei den Herren fand sich Fynn Legat (15) beinahe schon gewohnheitsmäßig auf den Bruststrecken auf dem Siegerpodest wieder: Mit 0:33,73, 1:15,77 und 2:45,40 holte er über 50, 100 und 200m in seiner Altersklasse jeweils die Bronzemedaille. Diese knapp verpasst hatte im Aktivenklassement Kilian Züllich. Nach 2:52,70 landete er über die 200m Brust auf Platz vier, haderte aber mehr über seine 100m Freistilzeit, wo er mit 1:00,02 denkbar knapp über der magischen Minutengrenze blieb.

"Wir haben Anfang Februar. Bis Ostern bleiben uns noch neun Wochen mit fünf unterschiedlichen Langbahnwettkämpfen. Unsere Sportler haben jetzt gerade mal Fahrt aufgenommen und werden an Tempo sicher noch zulegen können", vertraut Trainer German Helgert dem Potenzial seiner Aktiven.

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