Am Sonntag wollen es die Konnersreuther wissen und mit einem Sieg gegen Lorenzreuth die Spitzenposition erobern. Zur Spitzengruppe gehört auch Aufsteiger TSV Waldershof (6./26), der den TuS Förbau (9./21) empfängt. Ein schwerer Gang wartet auf die Sportfreunde Kondrau (13./16). Sie treten beim Tabellendritten VfB Arzberg (28) an und sind natürlich krasser Außenseiter. Nicht blenden lassen darf sich die (SG) SV Mitterteich II/SV Steinmühle I (7./23) vom deutlichen 6:0-Vorrundensieg gegen den VFC Kirchenlamitz (12./17), der nicht nur Revanche, sondern sich nebenbei aus dem Tabellenkeller der Kreisliga Süd absetzen will.
FC Vorwärts Röslau II – SpVgg 13 Selb (Sa. 13.00)
Dass die Absage des Heimspiels gegen Schwarzenbach der arg gebeutelten Reserve nicht gerade ungelegen kam, daraus macht Kapitän Christoph Grimm kein Geheimnis. "Die Mannschaft konnte zumindest etwas Abstand zu den deprimierenden Klatschen der letzten Wochen gewinnen." Das ändert aber nichts an der weiterhin angespannten Personalsituation. So wird auch bei der Rückkehr von Gästetrainer Mohammad Tamo an seine alte Wirkungsstätte die vorrangige Devise Schadensbegrenzung lauten. Um das angeknackste Selbstvertrauen der Gäste wieder herzustellen, sind die Hausherren wohl der richtige Aufbaugegnern. Doch unterschätzen will man den noch sieglosen Tabellenletzten auf keinen Fall. Wichtig wird es sein, endlich die vorhandenen Chancen in Tore umzumünzen. Diesbezüglich ließ Trainer Tamo während der Woche Torabschlüsse üben.
TuS Erkersreuth – ASV Wunsiedel (Sa. 15.00)
Die Heimniederlage gegen Wiesau kostete der Heimelf die Tabellenführung. Für den dürftigen Auftritt will sich die Mannschaft rehabilitieren. Ob die Gäste der richtige Partner dazu sind, wird sich zeigen. Schon im mit 3:2 gewonnenen Hinspiel tat sich der Aufsteiger schwer. Und auch diesmal erwartet TuS-Coach Roman Pribyl eine schwierige Partie, benötigen doch die Gäste ob ihrer prekären Tabellensituation jeden Zähler. Aber auch für sein Team steht einiges auf dem Spiel, denn man will den Anschluss an die Spitze nicht verlieren. Einsatz und Wille kann Gästetrainer Fabian Bartl seiner Truppe nicht absprechen. Aber in der Offensive hapert es gewaltig. "Ich hoffe, dass endlich der Knoten platzt und wir unsere Chancen konsequent nutzen. Auf keinen Fall wollen wir die Heimreise mit leeren Händen antreten."
VFC Kirchenlamitz – SG Mitterteich/Steinm. (Sa. 15.00)
Nach dem erfolgreichen Kirchweih-Spiel gegen Thiersheim fühlt sich die Heimelf für das nächste Heimspiel bestens gerüstet. Mit einem Sieg will sie sich weiter von den gefährdeten Rängen absetzen. "Gegen Mitterteich haben wir noch eine Rechnung offen. Die 0:6-Klatsche aus der Vorrunde ist längst nicht vergessen. Meine Jungs sind heiß auf eine Revanche", sagt Trainer Holger Lörner. Florian Weiß kehrt ins Team zurück, ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung. Zum Rückrundenauftakt gastiert die SG bei wiedererstarkten Hausherren. Allein der 2:0-Sieg über Thiersheim ist Beweis genug, dass sich die Oberfranken im Aufwärtstrend befinden. Zuletzt überzeugte die SG beim hartumkämpften 3:2-Sieg gegen Selb, musste diesen aber durch die Verletzungen von drei Leistungsträgern teuer erkaufen. Unter diesen Umständen könnte man mit einem Remis gut leben.
FC Schwarzenbach – SG Marktredwitz (Sa. 16.00)
Nicht gerade in die Karten spielte FC-Trainer Santiago da Silva der Spielausfall in Röslau. Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Bedeutung dieser Partie, befinden sich doch beide Kontrahenten in einer prekären Situation. Nur der Sieger hält Anschluss an die gesicherten Ränge. "Aber wir haben uns gegen Marktredwitz schon immer schwer getan", weiß der Coach und erinnert an die knappe 2:3-Niederlage aus der Hinrunde. "Ein Derby vor heimischen Fans mit 0:5 zu verlieren, ist schon bitter", blickt SG-Trainer Mitko Plomer auf die Pleite gegen Lorenzreuth zurück. "Man sollte jetzt keine Ausreden suchen oder jammern, sondern der momentanen Lage in die Augen schauen. Auf jeden Fall fordere ich eine andere Einstellung, Herz und Kampfgeist, um aus der prekären Lage herauszukommen. Ab sofort gibt es für uns nur Sechs-Punkte-Spiele."
TSV Konnersreuth – FC Lorenzreuth (So. 14.30)
Laut TSV-Spielleiter Florian Neumann zeigte die Mannschaft gegen Kondrau, was in ihr steckt. "Nun müssen wir auf eigenem Gelände unbedingt nachlegen und uns für die 2:3-Hinspielniederlage revanchieren", fordert Neumann. Wichtig wird es sein, das gefährliche Offensivtrio der Gäste in den Griff zu bekommen. Nur gut, dass sich bei den Hausherren die Personallage etwas verbessert. Nach dem überraschend klaren 5:0-Derbysieg gegen Marktredwitz beendeten die Gäste, für sie selbst etwas überraschend, die Vorrunde als Tabellenführer. Aber schon wartet mit dem TSV Konnersreuth ein weitaus größeres Kaliber. Der TSV ist für FC-Spielleiter Tommi Krull noch immer ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft. "Um dort zu bestehen, muss die Mannschaft mindestens 110 Prozent geben."
VfB Arzberg – SF Kondrau (So. 14.30)
"Wir liegen nach der Vorrunde mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer absolut im Soll", ist VfB-Spielleiter Sven Riedl zufrieden. "Gegen die Sportfreunde müssen wir versuchen, wieder die nötige Stabilität in unser Spiel zu bekommen und vor allem vor dem Tor effektiver zu werden. Wir lassen einfach zu viele Chancen fahrlässig aus." Es stehen alle Akteure zur Verfügung. Alles andere als optimal verlief für die Sportfreunde das Derby in Konnersreuth. Kurzfristig mussten sie auf einige Schlüsselspieler verletzungsbedingt verzichten. "Deshalb waren wir dem Gegner über die kompletten 90 Minuten nicht gewachsen", blickt Spielleiter Philipp Hopfner zurück. "Beim haushohen Favoriten haben wir nichts zu verlieren. Nur mit der nötigen Leidenschaft haben wir eine kleine Außenseiterchance." Die extreme Personalnot bessert sich nicht.
TSV Waldershof – TuS Förbau (So. 14.30)
"Gegenüber dem Sieg über Wunsiedel muss die Mannschaft eine deutliche Schippe drauflegen", sagt TSV-Trainer Maxi Berek. "Wir wollen unbedingt den Dreier, um den Abstand zum unteren Mittelfeld auszubauen und gleichzeitig den Kontakt zu den vorderen Rängen zu wahren." Eindringlich warnt Berek seine Truppe vor den Gästen, die seit sechs Runden ungeschlagen sind. "Förbau ist jederzeit in der Lage, auch auswärts zu punkten." Trotz einer tollen Serie befinden sich die Gäste in einer heiklen Situation. Zum Relegationsplatz beträgt der Vorsprung nur fünf Zähler. Deshalb will man in Waldershof nicht leer ausgehen. Ein knapper 1:0-Sieg, wie in der Vorrunde, käme den Gästen gerade Recht.
SpVgg Wiesau – TSV Thiersheim 0:0
SR: Manfred Opitz (Döhlau) – Zuschauer: 60
(mvo) Glücklicher Punktgewinn für die SpVgg Wiesau und der einzige „Trost“, man ist trotzdem für einen Tag Tabellenführer. Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt ins Flutlichtspiel, wobei die Ausfälle der Heimelf von Wolf und Lauton sich weitaus mehr bemerkbar machten als die fehlenden Akteure bei den Gästen. Die Heimelf konnte diese beiden Ausfälle der in letzter Zeit stärksten Spieler kaum kompensieren, was sich sowohl in der Abwehr als aus auch im Mittelfeld deutlich machte. Während der 90 Minuten fiel der SpVgg Wiesau wenig ein, um die sattelfeste Gästeabwehr in Verlegenheit zu bringen. Auch im Zweikampfverhalten waren an dem Abend die Gäste meist der Sieger, und so freute sich Wiesau mit Glück und Geschick über den Punktgewinn. Die Gäste hatten in beiden Hälften einige gute Einschussmöglichkeiten, aber es fehlte ihnen die letzte Konsequenz, um den entscheidenden Treffer zu setzen. Dennoch nimmt die SpVgg Wiesau diesen einen Zähler gerne mit und bleibt damit weiterhin in der Erfolgsspur.













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