18.06.2019 - 22:36 Uhr
TirschenreuthSport

TSV Waldershof ein würdiger Meister

Souverän holte sich der TSV Waldershof die Meisterschaft in der Kreisklasse Stiftland. In 30 Spielen verließ die Truppe von Trainer Maxi Berek 26 Mal als Sieger den Platz.

Julian Schindler (Dritter von links) steuerte 44 Treffer zum Titelgewinn des TSV Waldershof in der Kreisklasse Stiftland bei.
von Helmut KapplProfil

26 Siege, 3 Unentschieden und nur 1 Niederlage: Mit 81 Punkten gewann der TSV Waldershof in souveräner Manier die Meisterschaft in der Kreisklasse Stiftland. 124:25 Tore unterstreichen die Überlegenheit zusätzlich. Nach nur einem Jahr Abwesenheit steigt der TSV Waldershof völlig verdient wieder in die Kreisliga Süd auf.

Neidlos erkennt Marco Zeus, Trainer des Tabellenzweiten ATSV Tirschenreuth (70 Punkte), die Leistung der Waldershofer an. "An dieser Übermannschaft gab es kein Vorbeikommen. Mit dem Saisonverlauf meiner Truppe bin ich durchaus einverstanden, auch wenn wir bereits im ersten Relegationsspiel scheiterten. Bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Lorenzreuth war deutlich zu sehen, dass es uns ganz einfach an der Qualität mangelte." Nur kurz war die Enttäuschung, in der kommenden Saison will der ATSV einen neuen Versuch starten. "Auf jeden Fall müssen wir uns im spielerischen Bereich steigern", fordert Zeus. Ob dies nach einem personellen Umbruch gelingt, wird sich zeigen.

Dem ASV Waldsassen (4./48) hatte Zeus etwas mehr zugetraut, nicht unbedingt erwartet hatte er auch die schwache Saison des TSV Konnersreuth II (13./30) und der Sportfreunde Kondrau II (15./28).

Abgestiegen sind die Sportfreunde Kondrau II und der SV Leutendorf (16./19). Den Hals aus der Schlinge zog gerade noch einmal der SV Pechbrunn (14./29) und auch der TSV Neualbenreuth (12./31) kann mit dem Saisonverlauf nicht einverstanden sein. Anders Aufsteiger SV Schönhaid (11./34), der zu keiner Zeit irgendwie in Bedrängnis geriet.

Hintergrund:

Statistik der Kreisklasse Stiftland

In 240 Spielen fielen 904 Tore, das entspricht einem Schnitt von 3,76 Treffern pro Spiel. Meister TSV Waldershof stellte mit 124 Toren die beste Offensive, nur je 35 erzielten der TSV Bärnau und Schlusslicht SV Leutendorf. Der SVL kassierte exakt 100 Gegentreffer, die wenigsten musste TSV Waldershof hinnehmen – nur 25 in 30 Begegnungen.

Heim-/Auswärtsbilanz: Bestes Heimteam war der ATSV Tirschenreuth (14/0/1), auswärts hatte der TSV Waldershof (13/1/1) die Nase vorn. Die SF Kondrau II durften als einziges Team keinen Auswärtssieg bejubeln.

Die torreichsten Spiele: Waldershof – ATSV Tirschenreuth 7:3, Waldershof – Mähring 8:2, Waldershof – Fuchsmühl 9:0, Kondrau II – Schönhaid 8:3, Falkenberg – Leutendorf 8:1, Kondrau II – Leutendorf 12:2

Fairnesswertung: Nur 27 Gelbe Karten kassierte der TSV Waldershof und führt somit mit einem Quotienten von 0,9 die Fairnesstabelle an. Die bösen Buben stehen in den Reihen der SG Griesbach/Großkonreuth (Quotient 3,5).

Torjägerliste: 44 Tore: Julian Schindler (TSV Waldershof); 29 Tore: Jakub Smoranc (SG Griesbach/Großkonreuth); 26 Tore: Dominik Dotzauer (TSV Waldershof); 24 Tore: Christian Neumann (DJK Falkenberg); 19 Tore: Lucas Ernstberger (ASV Waldsassen); 18 Tore: Fabian Lorenz (ATSV Tirschenreuth), Thomas Weiß (FC Tirschenreuth II); 16 Tore: Daniel Lindner (DJK Falkenberg); 15 Tore: David Janda (SG Fuchsmühl), Marek Zeman (SG Griesbach/Großkonreuth); 14 Tore: Christopher Fürst (SG Fuchsmühl), Andreas Plonner (ATSV Tirschenreuth); 13 Tore: Robert Müller (SV Pechbrunn); 12 Tore: Niklas Foti (TSV Waldershof), Ludwig Rößler (SV Schönhaid), Dominik Schnabl (ATSV Tirschenreuth), Kevin Schoof (SF Kondrau II); 11 Tore: Radek Fiala (TSV Neualbenreuth), Lukas Kliment (SC Mähring)

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