20.04.2019 - 12:57 Uhr
TirschenreuthSport

Waldershof das Maß aller Dinge

22. Sieg im 24. Spiel: Der TSV Waldershof bleibt in der Kreisklasse Stiftland ungeschlagen und ist klar auf Kurs in Richtung sofortiger Wiederaufstieg. Im Kampf um Relegationsplatz zwei verliert die SG Griesbach/Großkonreuth an Boden.

Die Serie des TSV Waldershof hält: Der Spitzenreiter der Kreisklasse Stiftland gewann am Gründonnerstag beim TSV Bärnau mit 4:0 ist damit auch nach 24 Spielen ungeschlagen. Hier versucht der Bärnauer Jan Benes (Mitte), sich gegen Julian Schindler (links) und Dominik Dotzauer durchzusetzen.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Der nach wie vor ungeschlagene TSV Waldershof (1./68 Punkte) bleibt in der Kreisklasse Stiftland das Maß aller Dinge. Am Gründonnerstag setzte sich der Spitzenreiter beim TSV Bärnau (6./34) klar mit 4:0 durch. Erfolgreich war auch Verfolger ATSV Tirschenreuth (2./57): Etwas glücklich siegte die Zeus-Truppe beim TSV Neualbenreuth (13./23) mit 2:1. Die SG Griesbach/Großkonreuth (3./48) büßte dagegen im Kampf um den Relegationsplatz zwei Zähler ein. Die SG kam auf eigenem Gelände nur zu einem 2:2 gegen die DJK Falkenberg (7./31).

Während Schlusslicht SV Leutendorf (16./10) den Abstieg kaum noch vermeiden kann, darf der SV Pechbrunn (15./20) weiter hoffen, den zweiten Abstiegsplatz noch zu verlassen. Mit dem 3:3 beim FC Tirschenreuth II (5./36) ergatterten die Pechbrunner einen wichtigen Punkt und arbeiteten sich bis auf zwei Zähler an die Sportfreunde Kondrau II (14./22) heran. Auch für den TSV Neualbenreuth (13./23) wird die Lage langsam immer bedrohlicher.

TSV Bärnau - TSV Waldershof 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 (15.) Christian Heinrich, 0:2 (37./Foulelfmeter) und 0:3 (49.) Dominik Dotzauer, 0:4 (70.) Niklas Foti - SR: Daniel Feindt (ATG Tröstau) - Zuschauer: 60

In der ersten Hälfte stand die Heimelf tief und verteidigte geschickt. Dennoch kassierte sie in der Anfangsphase das 0:1 durch Heinrich. Bärnau zeigte sich kämpferisch und gestaltete das Spiel offen. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste mit einem fragwürdigen Foulelfmeter auf 2:0. Unmittelbar nach Wiederanpfiff baute Dotzauer aus abseitsverdächtiger Position die Führung aus. In der 70. Minute setzte Foti mit dem 4:0 den Schlusspunkt. Waldershof war die bessere Mannschaft und gewann verdient, auch wenn der Sieg um ein, zwei Tore zu hoch ausfiel.

TSV Neualbenreuth - ATSV Tirschenreuth 1:2 (1:1)

Tore: 0:1 (10.) Jan Kucera, 1:1 (36.) Xaver Frank, 1:2 (65.) Andreas Plonner - SR: Michael Schmidt (1. FC Nagel) - Zuschauer: 50

(rti) Die unglückliche 1:2-Niederlage gegen den ATSV Tirschenreuth bringt den TSV Neualbenreuth immer mehr in Richtung Abstiegsplätze. Dabei zeigte die Heimelf eine couragierte Leistung gegen den Tabellenzweiten. Zwar hatten die Kreisstädter während des ganzen Spiels deutlich mehr Ballbesitz, aber der TSV verteidigte sehr gut. Wie so oft in den vergangenen Wochen ging der Gast mit der ersten Torchance in Führung. Danach erspielte sich der TSV drei gute Chancen, ehe Xaver Frank der verdiente Ausgleich gelang. Danach parierte ATSV-Torwart Rösner noch einen gefährlichen Freistoß von Frank. Nach der Pause und zwei verletzungsbedingten Wechseln schaffte es das Heimteam kaum noch, für Entlastung zu sorgen. Nach einem Konter erzielte Andreas Plonner das Siegtor für Tirschenreuth.

SG Fuchsmühl - SF Kondrau II 2:1 (2:1)

Tore: 0:1 (18.) Kevin Schoof, 1:1 (23.) Lukas Trösch, 2:1 (30.) Lucas Pickert - SR: Markus Kühlein (TSV Krummennaab) - Zuschauer: 30

(phg) In dem für beide Mannschaften wichtigen Abstiegsspiel ging es meist über den Kampf, welchen über die 90 Minuten die Heimelf besser annahm und am Ende zwar glücklich, aber dennoch verdient gewann. Die Tore fielen nach jeweiligen Defensivfehlern. Nach der Führung hatte die SG ihre stärkste Phase, konnte jedoch bis zur Pause nicht nachlegen. Nach dem Wechsel investierte der Gast zwar mehr, konnte sich aber keine Torchance mehr erspielen.

TSV Friedenfels - SC Mähring 4:1 (1:1)

Tore: 1:0 (4.) Florian Trottmann, 1:1 (36./Foulelfmeter) Lukas Prazak, 2:1 (56./Foulelfmeter) Daniel Maier, 3:1 (67.) Sebastian Schraml, 4:1 (82.) Andreas Schultes - SR: Harald Pohl (SpVgg Selb) - Zuschauer: 100

(rad) Die Heimelf wollte ab der ersten Minute zeigen, dass die Punkte in Friedenfels bleiben. Durch einen sehenswerten, direkt verwandelten Freistoß erzielten die Hausherren das 1:0. Anschließend verflachte das Spiel. Als der Schiedsrichter einen umstrittenen Elfmeter für die Gäste gab, die diesen sicher verwandelten, hatte die Steinwaldelf die Kontrolle verloren. Der erneute Strafstoß-Pfiff des Referees war zugleich die Vorentscheidung für den TSV. Anschließend schraubten die Friedenfelser das Ergebnis in die Höhe und gewannen verdient mit 4:1.

FC Tirschenreuth II - SV Pechbrunn 3:3 (0:2)

Tore: 0:1 (16.) Timo Hankl, 0:2 (28.) Robert Müller, 1:2 (48.) und 2:2 (79.) Tobias Sammüller, 2:3 (88.) Daniel König, 3:3 (90.+1) Alexander Wölfl - SR: Rudolf Kasper (BSC Furthammer) - Zuschauer: 50

(wga) Die Platzherren zeigten in der ersten Halbzeit nur optisch eine Überlegenheit, liefen sich aber durch Klein-Klein-Spiel ständig an der Gästeabwehr fest. Den Rückenwind konnten sie nicht nutzen, da keine Distanzschüsse erfolgten. Die Gäste hatten auch nur zwei Torchancen, welche ihnen aber die 2:0-Pausenführung einbrachte. Nach dem Anschlusstreffer gleich nach der Pause, wurde das Spiel der Einheimischen besser, so dass auch der Ausgleich gelang. In den Schlussminuten wogte das Spiel hin und her. Den vermeintlichen Siegtreffer der Pechbrunner glich der FC in der Nachspielzeit aus.

ASV Waldsassen - SV Leutendorf 6:2 (1:2)

Tore: 1:0 (5./Foulelfmeter) Florian Burger, 1:1 (42.) Philipp Hecht, 1:2 (43.) Thomas Cernousek, 2:2 (57.) Talip Akbalik, 3:2 (68.) Daniel Bindl, 4:2 (75.) Robert Ligus, 5:2 (80.) Daniel Bindl, 6:2 (90.) Christian Blay - SR: Jan Goller (Bamberg) - Zuschauer: 60

(sly) Von Beginn an dominierte die Heimelf und bereits in der fünften Minute ging der ASV durch einen von Florian Burger verwandelten Strafstoß in Führung. In der Folgezeit versäumten es die Gastgeber, die spielerische Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Innerhalb von einer Minute stellten die Gäste das Spiel noch vor der Halbzeitpause auf den Kopf. Vom überraschenden Erfolg angespornt spielte Leutendorf zu Beginn des zweiten Durchgangs mutig nach vorne. Davon unbeirrt vertraute die Heimelf aber auf die spielerische Überlegenheit, die am Ende mit einem dem Spielverlauf entsprechenden Ergebnis belohnt wurde.

SV Schönhaid - TSV Konnersreuth II 0:0

SR: Jürgen Becher (Kirchenlamnitz) - Zuschauer: 60

Zwar konnte die Heimelf an die guten Defensivleistungen der vergangenen Spiele anknüpfen, doch aufgrund der vielen Ausfälle ging nach vorne nicht viel. Auf acht Positionen musste das Trainerteam Rößler/Fürst das Team umbauen. Torszenen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Trotzdem war es über 90 Minuten ein schnelles Spiel mit vielen Zweikämpfen, aber stets fair. Etwa zehn Minuten vor dem Ende die dickste Gelegenheit der Gastgeber: Der 20-m-Freistoß von Spielertrainer Rößler ging zwar in die Mauer, doch er nutzte den Abpraller und zog direkt ab. Im letzten Moment bekam Gästekeeper Scherer die Hände nach oben und lenkte den Ball über die Latte. Alles in allem ein gerechtes Remis, mit dem der SVS recht gut leben kann.

SG Griesbach/Großkonreuth - DJK Falkenberg 2:2 (2:2)

Tore: 1:0 (15./Foulelfmeter) Jiri Sloup, 1:1 (27.) Jan Schuster, 1:2 (36.) Sebastian Schön, 2:2 (37.) Jakub Smoranc - SR: Herbert Kubitza (ASV Wunsiedel) - Zuschauer: 50

(eng) Die Gastgeber gingen von Beginn an entschlossen in die Zweikämpfe und machten nach vorne gehörig Druck. In der 15. Minute konnte Jakub Smoranc im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden, den Strafstoß verwandelte Jiri Sloup sicher. Anschließend wendeten die Gäste mit zwei Treffern das Blatt. Noch vor dem Pausenpfiff gelang der SG nach herrlichem Zuspiel von Julian Burger durch Jakub Smoranc per Kopf der Ausgleich. Nach der Pause wurde Falkenberg stärker und die Heimelf hatte Mühe, die Angriffe abzuwehren. Am Ende blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden.

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