Titelverteidiger SC Magdeburg ist erfolgreich in die Bundesliga-Saison gestartet. Beim Altmeister VfL Gummerbach tat sich der SCM phasenweise schwer, gewann am Ende aber mit 33:31 (18:14). Überragender SCM-Werfer war Matthias Musche mit neun Treffern, davon sechs Siebenmeter.
Nach dem Gewinn des Handball-Supercups mit dem 38:31 gegen die Füchse Berlin startete Magdeburg mit viel Schwung, führte 5:1 (6. Minute). Doch Zeitstrafen, schwache Abschlüsse und die Paraden von Gummersbach-Neuzugang Ignacio Biosca im Tor brachten den VfL mit einem 3:0-Lauf heran. Den Ausgleich schafften die Gastgeber beim 13:13 (23.) Das reichte Trainer Bennet Wiegert, der in der Auszeit mehr Intensität forderte, da der SCM drei Zeitstrafen bekam, Gummersbach keine. Mit einem 4:1-Lauf kam der Meister wieder auf Kurs und führte zur Halbzeit mit vier Toren.
Schluroff macht SCM das Leben schwer
Nach dem Wechsel übernahm Nationalspieler Miro Schluroff mit gleich vier Treffern hintereinander Verantwortung für die Oberbergischen, die in der Vorsaison nur gegen den SCM in ihrer Schwalbe-Arena (31:32) verloren hatten. So kam Gummersbach auf 20:21 (37.) dank Kay Smits heran. Die Magdeburger stabilisierten dann ihre Abwehr wieder. Vorn spulten sie ihre gewohnten Abläufe ab und Gisli Kristjansson (24:21/44.) sorgte wieder für einen Drei-Tore-Vorsprung.
Der eingewechselte Ex-Gummersbacher Dominik Kuzmanovic parierte dann einen Siebenmeter und hielt den SCM auf Kurs Auswärtssieg, ehe Musche auf 28:23 (49.) erhöhte. Doch dann vernagelte Bertram Obling das VfL-Tor und brachte die Halle nochmal in Hochstimmung. Der SCM hatte aber immer die bessere Antwort.
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