04.09.2018 - 16:01 Uhr
Traßlberg bei PoppenrichtSport

Behrend-Brüder nicht mehr Trainer

Der SVL Traßlberg braucht einen neuen Coach: Die beiden bisherigen treten nach der 1:5-Niederlage in Edelsfeld zurück. Als Spieler wollen sie aber bleiben.

Michael (links) und Thomas Behrend bei ihrer Vorstellung im Februar 2017 beim SVL Traßlberg. Knapp eineinhalb Jahre und 42 Punktspiele später trat das Trainerduo zurück.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Noch in der Kabine in Edelsfeld teilten Thomas Behrend (32) und sein Bruder Michael (28) Spielern und Verantwortlichen des Fußball-Kreisklassisten mit, die Mannschaft ab sofort nicht mehr zu trainieren. Einen Schritt, den Vorsitzender Thomas Grabinger bedauert, letztlich aber nachvollziehen kann: "Wir haben einfach nicht die Punkte geholt. Es war der Wunsch der beiden, nicht mehr das Training zu leiten, spielen wollen sie aber weiterhin." Mit dem Ziel "vorderes Tabellendrittel" in die Saison gestartet, liegt der SVL Traßlberg nach sieben Spieltagen der Kreisklasse Süd mit sechs Punkten nur auf Rang elf.

Nach kurzen Abstechern zur DJK Gebenbach (Thomas) und zum SC Germania Amberg (Michael) kehrten die beiden Ur-Traßlberger in der Winterpause der Saison 2016/17 zu ihrem Heimatverein zurück und übernahmen als Spielertrainerduo die Nachfolge von Hans-Jürgen Plößl, konnten den Abstieg aus der Kreisliga Süd aber nicht mehr verhindern. In der vergangenen Saison sah es lange danach aus, als könnte der SVL Traßlberg den direkten Wiederaufstieg schaffen, im Saisonendspurt wurden dann aber zu viele Punkte liegen gelassen.

Eine Entwicklung, die sich in der neuen Runde fortsetzte. "Gegen die Favoriten Gärbershof und Ursulapoppenricht haben wir noch richtig gut gespielt, aber unglücklich verloren", sagt Vorsitzender Thomas Grabinger, allerdings habe es dann auch richtige Rückschläge gegeben, vor allem die 0:6-Niederlage zu Hause gegen Köfering - und jetzt das 1:5 in Edelsfeld.

Bis ein Nachfolger gefunden ist (Grabinger: "Schwer, mitten in der Saison"), will der Verein auf eine Interimslösung setzen. Gespräche hierzu würden noch laufen.

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