26.04.2019 - 22:00 Uhr
Traßlberg bei PoppenrichtSport

Elf Fragen an Johann Henschke (SVL Traßlberg I und II)

Der Aushilfs-A-Klassenspieler hat ein bestimmtes Autokennzeichen reserviert und hofft, dass es bald frei wird. Der gelernte Koch nennt einen sehr plausiblen Grund, warum er Fußball spielt und nicht Schach.

Johann Henschke.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Am 15. Mai wird Johann Henschke 28 Jahre alt, er spielt für den SVL Traßlberg in der Kreisliga und wenn Not am Mann ist, auch in der zweiten Mannschaft in der A-Klasse. Er ist als Haustechniker im St. Benedikt-Seniorenheim in Amberg beschäftigt.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Johann Henschke: Leidenschaft, Freude und Ausgleich für Arbeit, Stress und den gewöhnlichen Alltag.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Johann Henschke: Weil ich nicht still sitzen kann.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Johann Henschke: Ein Nogo. Ich bin ja nicht bei der Post.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Johann Henschke: Als wir vor zwei Jahren, in der Saison 2016/17, von der Kreisliga in die Kreisklasse abgestiegen sind.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Johann Henschke: Eigentlich habe ich keines. Höchstens, dass ich laut Musik im Auto höre, wenn ich zum Spiel fahre.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 7. Warum?

Johann Henschke: Ich bin ein großer Fan von Cristiano Ronaldo. Ich werde auch von unserem Vorstand immer wieder mit JH7 angekündigt. Ich habe versucht, auch das Autokennzeichen so zu bekommen, aber das war schon weg. Ich habe es reservieren lassen. Wenn es wieder frei wird, dann ...

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein SV Michaelpoppenricht Ihnen bieten, damit Sie wechseln würden ….

Johann Henschke: Die könnten sich auf den Kopf stellen, ich würde nicht wechseln.

ONETZ: 8. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen?

Johann Henschke: In der kommenden Saison soll ja alles Handspiel sein. Wenn Hand, dann Hand. Ob angelegt oder nicht. Dann versucht jeder nur noch, den Verteidiger anzuchippen im Sechzehner. Das macht das Spiel kaputt. Sowas hat mit Spielfluss nichts zu tun. Auf so eine Regel könnte ich verzichten.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Johann Henschke: Doch, aber eine kleinere Portion. Zwei Knödel gehen trotzdem.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Johann Henschke: Wie die Spieler sich fühlen, wie sie drauf sind. Und natürlich die Aufstellung.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Johann Henschke: Das war auch in der Saison 2016/17. Da haben wir in Königstein gespielt, und wenn wir da verloren hätten, wären wir zu dem Zeitpunkt schon abgestiegen. Aber ich habe zum ersten Mal in der Kreisliga einen Hattrick erzielt. Da war ich schon recht glücklich.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.