23.03.2020 - 14:23 Uhr
Tremmersdorf bei SpeinshartSport

Doppelter Ferstl für den FC Tremmersdorf

Bislang stand Christian Ferstl als Spielertrainer beim Nord-Kreisligisten alleine in der Verantwortung. Zur neuen Saison tritt der Stürmer aber zurück, spielt jedoch weiter für den FC und assistiert dem neuen Coach – seinem Bruder.

Das gab es noch nie: Die Brüder Christian und Norbert Ferstl (links noch im Trikot des FC Vorwärts Röslau) werden ab der kommenden Kreisliga-Saison gemeinsam für den FC Tremmersdorf auflaufen
von Robert DotzauerProfil

Kuriosum beim FC Tremmersdorf/Speinshart. Der Kreisligist (Kreisliga Nord Amberg/Weiden) einigte sich mit dem aktuellen Spielertrainer Christian Ferstl auf eine Vertragsverlängerung und musste die Trainerstelle trotzdem neu besetzen. Christian Ferstl informierte den Vorstand über seinen Rückzug aus der Trainertätigkeit zum Saisonende. Ferstl verwies bei seiner Kündigung auf Veränderungen im privaten Umfeld. Die gute Nachricht: Der Ausnahmekicker bleibt dem FC weiterhin als Spieler und Co-Trainer erhalten.

Und so präsentierte der FC-Vorstand um Chef Bastian Dötsch und Abteilungsleiter Günther Scherl eine überraschende Personalie. Der Bruder des Noch-Spielertrainers, Norbert Ferstl, wechselt vom Bezirksligisten SV Etzenricht nach Tremmersdorf und zieht ab der nächsten Saison als Spielertrainer für die Kreisligamannschaft die Fäden. Der 31-Jährige verfügt über große Erfahrung, hat er doch schon im Juniorenbereich in der Bundesliga und im Seniorenbereich überwiegend in Bayern-, Landesliga- und Bezirksligamannschaften unter anderem in Weiden, bei der DJK Ammerthal, beim SV Etzenricht, Vorwärts Röslau und beim SV Seligenporten durchgängig in höheren Klassen gespielt. Der Vollblutfußballer wird in Tremmersdorf seine erste Trainerstelle antreten, bei der er vom älteren Bruder Christian als Co-Trainer unterstützt wird.

Abteilungsleiter Günther Scherl sieht in der künftigen Besetzung der Trainerstelle viele Vorteile. „Wir schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe“, befand der Spartenleiter. „Wir behalten mit Christian Ferstl einen Vollblutstürmer und gewinnen einen hervorragenden Trainer hinzu.“ Vorsitzender Bastian Dötsch kommentierte die aktuelle Entwicklung mit der Feststellung: „Wir haben schnell reagiert und für alle Seiten eine sehr gute Lösung gefunden.“ Dötsch hofft zudem auf einen wirkungsvollen Nebeneffekt bei der Ausbildung junger Fußballer. Christian Ferstl nannte den Verbleib als Spieler und Co-Trainer eine Ehrensache. „Ich bin nach Tremmersdorf gekommen, um etwas aufzubauen. Der Verein und das Umfeld sind mir schon in der kurzen Zeit ans Herz gewachsen. Ich bin hier noch nicht fertig“, erklärte Christian Ferstl und schwärmte von der neuen Konstellation ab der kommenden Saison. Er zeigte sich optimistisch, als Brüder-Tandem in Tremmersdorf noch viele sportliche Erfolge zu feiern.

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