24.06.2026 - 22:31 Uhr

Tunesien-Coach Hervé Renard lässt Zukunft offen

Plötzlich ist Hervé Renard bei der WM dabei. Mitten im Turnier wird er Trainer von Tunesien. Wie geht es für den Franzosen danach weiter?

Hervé Renard hat seine Zukunft als Trainer von Tunesien offen gelassen. (Archivbild) Bild: Matias Delacroix/AP/dpa
Hervé Renard hat seine Zukunft als Trainer von Tunesien offen gelassen. (Archivbild)

Der Franzose Hervé Renard hat seine Zukunft als Trainer von Tunesien offengelassen. Der 57-Jährige hatte nach dem klaren 1:5 der Tunesier zum Auftakt gegen Schweden die Nachfolge von Sabri Lamouchi angetreten, das Vorrunden-Aus aber nicht verhindern können. Unter der Regie von Renard gab es im zweiten Vorrundenspiel gegen Japan ein 0:4. Tunesien hat vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande am Freitag (1.00 Uhr MEZ) damit keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Runde.

Wie es für ihn nach dem Turnier weitergehe, stehe noch nicht fest, sagte Renard, der bereits diverse afrikanische Mannschaften in der Vergangenheit trainiert hat. „Ich bin offen für jede Diskussion. Ich werde mir das Projekt anschauen“, sagte Renard, der sich mit Tunesien zunächst aber ordentlich aus der WM verabschieden will. „Im Fußball geht es auch um Stolz. Auch wenn es schwer ist, musst du die Situation mit Stolz und Würde angehen“, sagte der erfahrene Trainer, dessen aktueller Vertrag nur für die WM gilt.

Dass seine Zukunft erneut in Afrika liege, sei sehr gut möglich. „Ich war sechs Jahre lang nicht in Afrika. Ich habe Afrika in dieser Zeit vermisst“, sagte Renard. „Ich denke, ich werde auf dem Kontinent bleiben. Wahrscheinlich wegen des Respekts, der mir dort entgegengebracht wird“, sagte Renard, der bei der WM 2022 in Katar als Trainer von Saudi-Arabien tätig war.

© dpa-infocom, dpa:260624-930-278043/1

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