08.09.2026 - 14:31 Uhr

Volksparkstadion wird auf mehr als 60.000 Plätze erweitert

Neue Sitze, mehr Komfort für die Fans des Hamburger SV: Der Umbau im Volksparkstadion beginnt mit dem A-Rang und wird vom Supporters-Trust finanziert. Im Oktober geht es los.

Das Fassungsvermögen des Volksparkstadions soll auf mehr als 60.000 Plätze wachsen. (Archivbild) Bild: Philipp Szyza/dpa
Das Fassungsvermögen des Volksparkstadions soll auf mehr als 60.000 Plätze wachsen. (Archivbild)

Fußball-Bundesligist Hamburger SV kann mit der Erweiterung der Zuschauerkapazität im Volksparkstadion beginnen. Wie der Club mitteilte, liegen die entsprechenden Genehmigungen jetzt vor. Ziel ist es, das Fassungsvermögen von jetzt 57.000 auf dann mehr als 60.000 Plätze zu erhöhen.

Mit den Baumaßnahmen soll im Oktober begonnen werden. „Die Arbeiten finden in den Zeiträumen zwischen den Heimspielen der beiden Bundesliga-Mannschaften statt, um einen reibungslosen Spielbetrieb zu gewährleisten“, hieß es in einer Mitteilung des Clubs.

Zunächst ergänzende Sitze im spielfeldnahen A-Rang

Den Auftakt der schrittweisen Umbauarbeiten bildet der A-Rang, der dem Spielfeld am nächsten ist. Durch ergänzende Sitze an den Auf- und Abgängen sollen zusätzliche Kapazitäten entstehen. In den folgenden Bauphasen ist vorgesehen, auch die Blöcke im B- und C-Rang entlang der Stufengänge um zusätzliche Plätze zu erweitern.

Den Abschluss wird die Erweiterung des A-Rangs in Richtung Spielfeld bilden. Überdies werden im Zuge des Umbaus zusätzliche Sanitäranlagen errichtet, um die Infrastruktur des Volksparkstadions entsprechend der wachsenden Kapazität weiterzuentwickeln.

Finanzierung durch den HSV-Supporters-Trust

Die Finanzierung der Kapazitätserweiterung erfolgt nach Clubangaben durch den HSV-Supporters-Trust. Dieser bündelt die aus der Beteiligung der HSV-Fans generierten Mittel und setzt diese insbesondere für den Erwerb neuer Anteile an der HSV Fußball AG ein. Die dadurch bereitgestellten finanziellen Mittel ermöglichen der AG, die Kosten der Erweiterung der Stadionkapazität zu tragen. Über die Kosten machte der Verein keine Angaben.

© dpa-infocom, dpa:260908-930-652682/1

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