23.08.2019 - 20:27 Uhr
WaldsassenSport

Elf Fragen an Florian Burger (ASV Waldsassen)

In unserer Rubrik verrät der 30-jährige Innenverteidiger, warum er die Nummer 4 trägt. An ein Spiel erinnert sich Burger besonders gern, über ein anderes ärgert er sich heute noch.

Florian Burger.
von Helmut KapplProfil

Der gebürtige Waldsassener spielt seit knapp 25 Jahren bei den Klosterstädtern und durchlief von der F- bis zur A-Jugend sämtliche Juniorenmannschaften des Vereins. Für Trainer Roland Spitzl ist der 30-Jährige einer der Trainingsfleißigsten. Er fehlt pro Saison lediglich ein bis drei Mal. Spiele wegen Urlaub oder aus anderen Gründen ausfallen zu lassen, kommt für Burger nicht infrage. Für ihn steht der Teamgedanke an erster Stelle. Beruflich arbeitet der ledige Stiftländer im Online-Marketing der Firma Witt in Weiden.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Florian Burger: Die große Leidenschaft und mein ein und alles. Ich wüsste nicht, was ich sonst machen würde.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Florian Burger: Meine komplette Familie ist fußballverrückt. Da liegt es nahe, dass auch ich Fußball spiele.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Florian Burger: Nicht akzeptabel, sie gefallen mir einfach nicht. Aber in anderen Farben spiele ich öfters.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Florian Burger: 2017 unterlief mir im Relegationsspiel zur Kreisliga gegen den SC Mähring früh ein Stellungsfehler, aus dem das 0:1 resultierte. Wir verloren 0:3 und auch das zweite Spiel gegen den FC Lorenzreuth. Das ärgert mich noch heute, denn es wäre sicherlich mehr drin gewesen.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Florian Burger: Nichts besonderes, außer viel trinken und vollste Konzentration auf das Spiel.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 4. Warum?

Florian Burger: Im Seniorenbereich standen Namen auf den Trikots, nur noch die 4 war übrig. Außerdem ist es meine Lieblingszahl.

ONETZ: 7. Das müsste ein Nachbarverein mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Florian Burger: Natürlich habe ich daran gedacht, höherklassig zu spielen. Aber dann waren mir meine Freunde in Waldsassen viel wichtiger.

ONETZ: 8. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Florian Burger: Ich würde keine abschaffen, aber die Schiedsrichter sollten die vorhandenen Regeln alle konsequent durchziehen. Nicht der eine so, der nächste wieder anders.

ONETZ: 9. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Florian Burger: Goleo, das war das Maskottchen bei der Fußball-WM 2006. Es war ein Löwe und ich hatte damals eine richtige Mähne auf dem Kopf. Jetzt rufen mich alle nur Flo.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Florian Burger: Natürlich der letzte Bundesliga-Spieltag und die Aktivitäten der Freunde am Wochenende.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Florian Burger: 2009 wurden wir Meister in der Kreisklasse. Damals machten wir mit einem 7:0-Sieg über die SG Fuchsmühl schon frühzeitig den Aufstieg perfekt.

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