03.10.2019 - 09:58 Uhr
WaldthurnSport

Markus Grosser wirft beim FSV Waldthurn das Handtuch

Fußball-Kreisklassist FSV Waldthurn muss sich einen neuen Trainer suchen. Nach einer verheerenden sportlichen Zwischenbilanz zieht Markus Grosser die Reißleine.

Markus Grosser hat beim FSV Waldthurn sein Traineramt zur Verfügung gestellt.
von Ernst FrischholzProfil

Zehn Spiele, zehn Niederlagen: Mit einer nicht zu überbietenden Negativbilanz steht der FSV Waldthurn in der Kreisklasse Ost mit null Punkten an letzter Stelle. Üblicherweise wird da der Trainer entlassen. Nicht so beim FSV, hier standen die Mannschaft und auch die Vorstandschaft weiterhin geeint hinter Markus Grosser. Nun hat jedoch der Trainer selbst aus eigenem Antrieb einen Schlussstrich gezogen. Der Grund ist die verheerende sportliche Bilanz.

In der vergangenen Saison hatten die Waldthurner auf den letzten Drücker den Klassenerhalt geschafft. Schwer ins Gewicht fiel, dass der Verein danach seinen Kapitän und Torjäger Daniel Bergmann zum Kreisligisten SpVgg Vohenstrauß ziehen lassen musste. Das Team hat in dieser Saison mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren ein deutlich jüngeres Gesicht bekommen. In den letzten Spielen schlichen sich, auch aufgrund der anhaltenden Erfolglosigkeit, immer mehr Unsicherheiten ein. Auch eine mentale Blockade war spürbar. "Es muss ein neuer Impuls gesetzt werden, damit ein Ruck durch die Mannschaft geht", meint Grosser und fällte deshalb seine Entscheidung.

FSV-Vorsitzender Peter Sollfrank bedauert den Rücktritt des Trainers. "Das Team und der Vorstand sind immer noch voll hinter dem Trainer gestanden, der gut bei uns gearbeitet hat", so Sollfrank. "Wir hätten ihm nicht gekündigt." Als Interimstrainer wird vorerst ein Dreigestirn aus Spielführer Simon Bauer, Christoph Käs und Hubert Pühler fungieren.

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