Jaden Eikermann hat zum Abschluss der EM-Wettbewerbe in Paris die Silbermedaille im Turmspringen gewonnen. Der 21-Jährige musste sich mit persönlicher internationaler Bestleistung von 513,05 Punkten nur dem unter neutraler Flagge startenden Russen Ruslan Ternowoi geschlagen geben (524,20). Bronze sicherte sich der zweite deutsche Springer Ole Rösler (480,75). „Ich habe alles rausgeholt, was ging“, sagte Eikermann, der sich jetzt auch einen Hawaii-Urlaub freut. Er könne nicht zufriedener sein.
In der Bilanz des Teams von Bundestrainer Christoph Bohm stehen nun zehn Medaillen: dreimal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Bohm.
Medaille für Deutschland auch im vorletzten Wettkampf
Kurz zuvor hatten Lena Hentschel und Jette Müller die Bronzemedaille im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett gewonnen. Die 25 Jahre alte Hentschel und die drei Jahre jüngere Müller erreichten mit fünf Sprüngen 274,59 Punkte. Für Hentschel war es das zweite Edelmetall im Centre Aquatique Olympique.
Den Titel sicherten sich die Italienerinnen Chiara Pellacani und Elisa Pizzini vor Xenia Botschek und Diana Karnafel aus der Ukraine. Pellacani ist mit fünf Goldmedaillen die überragende Athletin dieser EM.
Mitfavoritinnen patzen und beenden Wettkampf vorzeitig
Im Wettbewerb mit sechs Paaren erlebten die beiden Britinnen Yasmin Harper und Scarlett Mew Jensen ganz bittere Momente. Die Bronzegewinnerinnen der Olympischen Spiele 2024 verpatzten ihre ersten beiden Sprünge komplett und traten dann nicht mehr an.
„Ich glaube, es war einer der wildesten Wettkämpfe, den ich je in meinem Leben hatte“, sagte Hentschel. „Ich war einfach unglaublich froh, dass nach diesem Wettkampf die Drei bei uns stand.“
© dpa-infocom, dpa:260806-930-494591/4




















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