15.03.2026 - 10:21 Uhr

Wegen des Iran-Konflikts: MotoGP-Rennen in Katar verschoben

Neuer Termin für das MotoGP-Rennen in Katar: Die Verschiebung wirkt sich auch auf weitere Rennen und das Saisonfinale aus.

Marc Márquez und Joan Mir fahren erst zu einem späteren Zeitpunkt in Katar. Bild: Hiro Komae/AP/dpa
Marc Márquez und Joan Mir fahren erst zu einem späteren Zeitpunkt in Katar.

Der Große Preis von Katar der Motorrad-Weltmeisterschaft ist wegen des Iran-Konflikts verschoben worden. Als neuen Termin nannten die zuständigen Behörden und der Weltverband FIM den 8. November. Ursprünglich sollte auf dem Lusail International Circuit Mitte April gefahren werden.

Die Entscheidung sei mit dem Ziel getroffen worden, „die Sicherheit, das Wohlergehen und die Durchführung der Veranstaltung auf höchstem Niveau für alle Teilnehmer und Besucher zu gewährleisten“, hieß es in einer Mitteilung. MotoGP-Geschäftsführer Carmelo Ezpeleta erklärte: „Wir sind zuversichtlich, dass der aktualisierte Zeitplan es uns ermöglichen wird, die Qualität der Meisterschaft zu wahren und den Fans gleichzeitig eine außergewöhnliche Rennsaison zu bieten.“

Die Verschiebung hat indes Auswirkungen auf den Kalender. So findet das Rennen im portugiesischen Portimao nun am 22. November statt und das Saisonfinale in Valencia am 29. November.

Formel 1 streicht zwei Rennen ersatzlos 

In der Formel 1 wurden hingegen bereits zwei Rennen komplett gestrichen. Am späten Samstagabend hatte der Motorsport-Weltverband Fia mitgeteilt, dass die für den 12. und 19. April angesetzten WM-Läufe in Bahrain und Saudi-Arabien nicht durchgeführt werden können. Die Motorsport-Königsklasse will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschließen, so es die Situation zulässt.

© dpa-infocom, dpa:260315-930-818456/1

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