24.09.2021 - 17:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Bezirksliga Nord: Grafenwöhr reist zum Verfolgerduell nach Schlicht

Das Spitzentrio in der Bezirksliga Nord könnte an diesem Wochenende auseinanderdriften. Denn am Sonntag kommt es zum Duell Zweiter gegen Dritter. Der FC Schlicht trifft auf Grafenwöhr. Auch in Kulmain ringen zwei Tabellennachbarn um Punkte.

Stolpert die SV Grafenwöhr (in Weiß) im Kampf um Rang eins? Am Sonntag geht es zum Verfolgerduell in Schlicht.
von Redaktion ONETZProfil

SC Luhe-Wildenau – DJK Ensdorf Sa. 16 Uhr

(ccw) Am Samstag empfängt der SC Luhe-Wildenau die DJK Ensdorf zum Kirwaspiel. Nach dem sechsten Unentschieden in der laufenden Bezirksligasaison fällt das Fazit von Roland Rittner zum Spiel gegen Hahnbach klar aus: “Wenn wir unsere Chancen in der zweiten Halbzeit genutzt hätten, hätten wir definitiv gewinnen können. Da Hahnbach auch vielversprechende Chancen hatte, ist das Remis ein faires Ergebnis.”

Nun also das Duell mit dem Tabellenletzten aus Ensdorf. “Da müssen drei Punkte her”, sagt Rittner. Die bisherige Saison lief bei der Mannschaft aus Ensdorf alles andere als rosig. Mit neun Niederlagen und 38 Gegentoren ist Ensdorf aktuell die Schießbude der Liga. Allerdings schaffte es die Mannschaft von Trainer Gerhard Hauer im letzten Spiel gegen den SV Schwarzhofen nach einem 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Heimsieg zu erkämpfen und konnte somit die ersten drei Punkte in der Saison einfahren.

FC Wernberg – SV Etzenricht Sa. 16 Uhr

(war) Der 12. Spieltag der Bezirksliga Nord findet für den SV Etzenricht in Wernberg, beim FC statt. Der SVE entpuppte sich zunehmend als Remis-Spezialist, das 3:3 gegen den zweiten Anzug der SpVgg SV Weiden war das fünfte im laufenden Wettbewerb, bei gleicher Anzahl an Dreiern. Wernberg hingegen spielt kaum unentschieden. Siege (fünf) und Niederlagen (sechs) halten sich fast die Waage. Für Etzenrichts Trainer Andy Wendl ist klar, der gegen Weiden angestrebte und am Ende auch mögliche Vollerfolg soll auf das nun folgende Auswärtsmatch vertagt werden. "Eine konsequente Chancenverwertung zeigen", so die vom Coach ausgelobte Aufgabenstellung für die Offensivabteilung, die inzwischen wieder komplett ist. Tom Griesbeck ist noch leicht angeschlagen und arbeitet berufsbedingte Trainingsrückstände auf, Patrick Pohl fehlt hingegen länger.

SV Schwarzhofen – SpVgg Vohenstrauß So. 15 Uhr

(mwr) Aufgrund einer verschlafenen Anfangsphase mit zwei vermeidbaren Gegentreffern geriet die SpVgg Vohenstrauß am letzten Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Schlicht schon früh auf die Verliererstraße. Die routinierten Gäste ließen sich im Spielverlauf trotz Unterzahl den Sieg nicht mehr streitig machen. Mit nur acht Zählern aus den bisherigen elf Partien bleibt der Aufsteiger aus Vohenstrauß weiterhin tief im Tabellenkeller stecken. Nun stehen gegen Schwarzhofen und Ensdorf zwei enorm wichtige Partien gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel an. Coach Michael Rösch sagt dazu: „Mit den Partien in Schwarzhofen und in Ensdorf warten zwei richtungsweisende Begegnungen auf uns. Wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen wir in Schwarzhofen unbedingt punkten, am besten dreifach. Auch wenn Schwarzhofen die letzten Spiele verloren hat, wissen wir um die Stärke und Qualität des Gegners. Daher müssen wir alles in die Waagschale werfen und eine Spitzenleistung abrufen.“ Die personelle Situation entspannt sich langsam, da verletzte Spieler in den Kader zurückkommen.

SV Kulmain – SpVgg Schirmitz So. 15 Uhr

"Wir laufen, wir machen, wir spielen – und machen die Tore nicht", bilanziert der Schirmitzer Trainer Josef Dütsch nach dem 0:2 am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter in Pfreimd. Dütsch sah seine Mannschaft mehr als gleichwertig. Nun geht es am Sonntag zu einem Team aus den Niederungen der Tabelle, dem SV Kulmain, einem Tabellennachbarn. Es spielt der Neunte gegen den Zehnten. Den SV erwartet Dütsch "betont kampfstark. Das war schon immer so. Das ist eine Grundtugend der Kulmainer. Wenn du dort nicht dagegenhältst, kannst du daheimbleiben". Sein Gegenüber an der Seitenlinie der Gastgeber, Elvir Zekic, geht von einer Partie auf Augenhöhe aus. "Wir spielen aber zu Hause und werden auch so auftreten", kündigt er an. Mit einem Sieg könne sich sein Team etwas Luft nach unten verschaffen. Dasselbe gilt freilich für Schirmitz. Beim SV Kulmain wird der erfahrene Abwehrspieler Andreas Ditschek fehlen, er ist im Urlaub.

SpVgg SV Weiden II – TSV Detag Wernberg So. 15 Uhr

(otr) Für die SpVgg SV Weiden II zählt am Sonntag gegen den Tabellennachbarn TSV Detag Wernberg nur ein Sieg. Vier der bislang ausgetragenen fünf Heimspiele hat man schon verloren, da muss endlich wieder ein Sieg her, um die miserable Heimbilanz zu verbessern und ein Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz zu verhindern. Mit Detag Wernberg kommt ein Team ins „Sparda-Bank-Stadion“, das einen Punkt mehr als die gastgebenden Weidener auf dem Konto hat und das bei einem Torverhältnis von nur 7:11. Die stabile Detag-Abwehr auszuhebeln, wird daher das Gebot der Stunde sein. Im Defensivbereich sollten auf die Weidener keine unlösbaren Aufgaben zukommen. Die SpVgg SV II wird auf den gesperrten Daniel Saber verzichten müssen. Der Einsatz von Marco Lorenz und Dominik Farmbauer ist fraglich. Nachdem das Spiel der Landesligamannschaft bereits am Freitagabend stattgefunden hat, hofft Trainer Michael Riester auf „Verstärkung von oben“. Nach dem 3:3-Unentschieden vom letzten Samstag in Etzenricht sollte es an Selbstvertrauen nicht mangeln.

FC Schlicht – SV Grafenwöhr So. 15:30 Uhr

(fdr) Es war das erwartet schwere Spiel, welches am vergangenen Spieltag die SV Grafenwöhr mit einem späten 2:1-Erfolg über den SV Kulmain für sich entschied und wichtige Punkte im Tabellenoberhaus gut machen konnte. Nun reist die Elf von Kapitän Johannes Renner zum starken Aufsteiger nach Schlicht. Der aktuell punktgleiche Tabellenzweite verfügt über eine sehr ausgewogene Mannschaft. Doch Schlicht wird auf Lukas Serballa verzichten müssen. Er fehlt rotgesperrt. Um an der Tabellenspitze dranzubleiben, muss die SV Grafenwöhr beim Aufsteiger eine solide Leistung abliefern. „Schlicht hat eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft. Wie stark ihr Auftreten sein kann, hat der Sieg gegen Pfreimd eindeutig bewiesen", analysiert SV-Trainer Martin Kratzer. "Für mich ist die Mannschaft eine, die das Potenzial und die Ambitionen hat weiter oben mitmischen zu wollen." Wenn die Grafenwöhrer ihre Chancen besser verwerten und selbstbewusst gegen den erfahrenen Gegner auftreten würden, dann sei auch dort ein Sieg möglich.

 

 

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