22.10.2021 - 14:50 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Bezirksliga Nord: Vorschauen der Vereine aus dem Teilkreis Weiden

Für die SpVgg Schirmitz war die 1:2-Heimniederlage eine bittere Pille. Am Sonntag müssen die Dütsch-Schützlinge erneut auf eigenem Gelände ran, es kommt Titelfavorit SV Grafenwöhr.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

SV Etzenricht – SV Schwarzhofen Sa. 16.00

Der SV Etzenricht läutet die Rückrunde der Bezirksliga mit dem Heimspiel gegen den SV Schwarzhofen am Samstag um 16 Uhr ein. Die Heimbilanz der Halbserie (5/3/0) fiel ohne Niederlage vorzüglich aus und soll so fortgeschrieben werden. Spielertrainer Andreas Wendl räumt ein, dass die letzten Dreier, so auch zuletzt das 1:0 gegen den 1. FC Schlicht, mit einer Portion Glück eingespielt wurden. Dass es gegen den SV Schwarzhofen kein Selbstläufer wird, ist Wendl klar. Auf der Visitenkarte des gastierenden SVS steht ein 14. Platz mit 14 Punkten. Das ist nicht das Maß, an dem sich die Kicker aus dem Landkreis Schwandorf orientieren. Zu den zuletzt genannten Ausfällen kommen beim SVE Poetzl (Urlaub), Max Herrmann (Bänderriss), Klaus Herrmann (Unfall) und Florian Veigl (berufliche Gründe) hinzu. Gut, dass Noah Scheler und Tom Griesbeck wieder fit.

SV Raigering – SpVgg Vohenstrauß Sa. 16.00

Auf eine, auch aufgrund der teils extremen Personalprobleme, durchwachsen verlaufene Vorrunde blickt Aufsteiger SpVgg Vohenstrauß zurück. Mit 16 Punkten liegt man hinter den eigenen Zielen zurück. Dennoch war in den letzten Spielen ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar, in sechs der letzten acht Begegnungen blieb man unbesiegt. „Wir konnten die Hinrunde mit einem Sieg gegen Schirmitz abschließen", sagt Trainer Michael Rösch. "Die drei Punkte haben uns wieder eine Ausgangsposition für die Rückrunde geschaffen, um an das Mittelfeld heranzukommen.“ Zum Rückrundenauftakt steht nun beim SV Raigering erneut ein Auswärtsspiel an. In der Hinrunde gelang ein knapper 1:0 Heimsieg. Auch diesmal ist die volle Punktausbeute das hochgesteckte Ziel.

SC Luhe-Wildenau – SpVgg Pfreimd Sa. 16.00

Der Sportclub muss zum Rückrundenauftakt gegen den Landesliga-Absteiger und Tabellenführer Pfreimd ran. Das Hinspiel verlief spannend mit Vorteilen für Luhe-Wildenau, ging jedoch mit 0:0 torlos aus. "Wir haben in Pfreimd ein sehr gutes Spiel abgeliefert und wollen das vor heimischer Kulisse wiederholen und einen Sieg landen", lautet die Vorgabe von Trainer Roland Rittner. Pfreimd konnte aus den letzten drei Spielen nur drei Punkte einfahren. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein heiß umkämpftes Spiel freuen.

SpVgg SV Weiden II – DJK Ensdorf So. 15.00

Das für die Weidener dritte Heimspiel in Folge ist eine höchst undankbare Aufgabe. Das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Ensdorf, das in dieser Saison erst einmal gewonnen hat und sowohl zum Hinspiel als auch letztes Wochenende in Grafenwöhr nicht angetreten ist, zählt nur ein klarer Sieg. Auch wenn es bei den Ensdorfern personell an allen Ecken und Enden zwickt, eine weitere Spielabsage in den noch ausstehenden 15 Rückrundenspielen kann man sich nicht mehr leisten. Bei dreimaligem „Nichtantreten“ würde man aus der Wertung genommen und müsste im kommenden Jahr ganz unten in der B-Klasse wieder anfangen. Weiden hat sich zuletzt mit drei Siegen und zwei Unentschieden bis auf Rang sechs vorgearbeitet und ist klarer Favorit. 13:1 Tore aus den letzten drei Heimsiegen, diese Bilanz sollte auch Ensdorf beeindrucken.

SV Hahnbach – SV Kulmain So. 15.00

Der SV Kulmain konnte zuletzt seine Negativserie mit vier Niederlagen in Folge durchbrechen und einen überraschenden 3:0-Auswärtssieg beim TSV Detag Wernberg einfahren. Es war ein wichtiger Dreier im Kampf gegen den Abstieg. Für den SV Hahnbach ist Kulmain traditionell ein unangenehmer Gegner, weshalb die Gästeelf nicht chancenlos in den Landkreis Amberg-Sulzbach fährt. Allerdings fehlen Benjamin Zekic, Christoph Dumler und Marvin Felder wegen Verletzungen, Maximilian Kastner ist krank.

SpVgg Schirmitz – SV Grafenwöhr So. 15.00

Für die mäßige Leistung gegen Vohenstrauß erhielt die SpVgg Schirmitz zuletzt die Quittung in Form einer 1:2-Niederlage. "Vohenstrauß war besser. Für uns war es ein Auftritt zum Vergessen", spricht Trainer Josef. Dütsch Klartext. Dass nach so einer verkorksten Partie mit der SV Grafenwöhr der Titelanwärter Nummer eins in Schirmitz aufkreuzt, kommt dem Coach aber gerade recht: "Gegen so eine Mannschaft musst du 100 Prozent bringen. Da können meine Spieler beweisen, was sie tatsächlich können." Wie schnell man gegen ein Spitzenteam wie Grafenwöhr aber auf die Verliererstraße gerät, hat das Hinspiel gezeigt. "Da haben wir drei Gegentore in sieben Minuten bekommen. Das darf uns diesmal nicht passieren", mahnt Dütsch.

„Gerade gegen die oberen Mannschaften hat die SpVgg immer wieder überrascht", weiß SV-Trainer Martin Kratzer. "Vor allem auf heimischem Platz ist Schirmitz immer ein unangenehmer Gegner. Gerade ihre Zweikampfstärke und ihr aggressives Spielverhalten müssen wir frühzeitig in den Griff bekommen.“ Kratzer setzt auf seine Offensive, die auswärts "immer für das eine oder andere Tor gut ist".

 

 

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