27.09.2021 - 15:31 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Biathlon auf Skirollern und mit Lasergewehr

Biathlon als Sommersportart. Im Schätzlerbad Weiden waren Athleten auf Skirollern unterwegs und schossen mit dem Lasergewehr.

Beim Hohpe Cup waren schon mal starke Oberarme gefragt.
von Autor ZMRProfil

Biathlon, also die Kombination aus Schießen und Langlauf im Weidener Schätzlerbad – wie passt das zusammen, zumal das beliebte Freibad ja nicht als Wintersport-Location bekannt ist? Die Organisatoren des Hohpe-Cups meinen, sehr gut. Gelaufen wird bei der Biathlon-Breitensportversion auf Skirollern mit Bremse und Luftbereifung, geschossen wird mit dem ungefährlichen Lasergewehr. Die Teilnehmer kamen dabei aus dem ganzen Bundesgebiet.

Den Anfang machte am Samstagvormittag der Sprint über drei Runden und zwei Schießeinlagen. Es folgte am Nachmittag dann der Verfolgungswettkampf über fünf Laufrunden und vier Schießeinlagen. Die Läufer gingen dabei wie beim Originalvorbild im Winter mit den Zeitrückständen des Vormittags ins Rennen. Es wurden bei beiden Rennen jeweils zwei verschiedene Distanzen angeboten, um allen Teilnehmern die geeignete Belastung anbieten zu können.

Über den Sieg im kurzen Sprint durfte sich bei ihrem ersten Biathlon überhaupt Barbara Brandstätter aus Niedermurach vom Hohpe Racingteam freuen. Über die Langdistanz dominierte der Regensburger Thomas Schamberger (Hohpe Racingteam). Im Verfolger konnte Brandstätter ihren Vorsprung aus dem Sprint verteidigen. In der langen Verfolgungsdistanz war erneut Schamberger nicht zu schlagen. Ralph Zimmermann, ebenfalls Hohpe Racingteam, lief nach drei Strafrunden im Sprint mit fehlerfreien Schießen noch auf den zweiten Platz.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Langdistanz. Über acht Kilometer gewann Thorsten Herckt von RollDichFit/Team Ostsee, über 11,75 km setzte sich erneut Schamberger vor Zimmermann durch. Im Staffelwettbewerb waren Sarah Enßlin/Ralf Mayer nicht zu schlagen.

Alle weitern Ergebnisse und Informationen unter www.biathlon-weiden.de.

 

 

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