Update 29.12.2019 - 22:27 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils erfüllen Teil eins der Pflicht

Mit dem 5:3-Erfolg beim Höchstadter EC holen die Weidener drei dringend notwendige Punkte. Die Qualifikation für die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd rückt näher. Am Montag muss der nächste Dreier her.

Die Blue Devils (von links Barry Noe, Chase Clayton und Adrian Klein in den weißen Trikots) holten am Samstagabend mit dem 5:3-Erfolg beim Höchstadter EC drei wichtige Punkte. Mit im Bild HEC-Akteur Anton Seewald.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Pflichtsieg beim abgeschlagenen Schlusslicht: Die Blue Devils gewannen am Samstagabend beim Höchstadter EC mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) und holten damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde. Die auf Rang zehn liegenden Weidener bauten den Vorsprung auf den Elften ERC Sonthofen auf vier Zähler aus. Die Weichen auf Sieg stellte die Mannschaft von Trainer Ken Latta zu Beginn des Schlussabschnitts, als sie mit drei Treffern innerhalb von 174 Sekunden auf 5:2 davonzog. „Ich bin froh über die drei Punkte. Es war ein Arbeitssieg, Höchstadt hat es uns sehr schwer gemacht“, erklärte Latta. Sein Kollege Martin Sekera musste im 28. Spiel zum 25. Mal dem Gegner zum Sieg gratulieren. „Es war schon oft in dieser Saison so. Wir werden gelobt, stehen aber ohne Punkte da. Heute haben wir das Spiel in fünf Minuten aus der Hand gegeben.“

Bei Weiden war der zwei Tage zuvor gegen Regensburg erkrankt fehlende Heinisch wieder an Bord. Ken Latta nahm einen Tausch in den ersten beiden Sturmreihen vor. Herbert Geisberger rückte an die Seite von Heinisch und Tomas Rubes, dafür stürmte Philipp Siller zusammen mit Chase Clayton und Marco Pronath. Der Coach bewies damit ein glückliches Händchen, denn der Rubes-Block entschied zusammen mit den Verteidigern Ralf Herbst und Adam Schusser die Partie mit vier Treffern. Erstmals im Aufgebot waren auch die beiden Landshuter Förderlizenzspieler Raul Jakob und Daniel Schröpfer, zum Einsatz kamen sie aber nicht. Die Blue Devils begannen sehr aggressiv, attackierten den Gegner früh und gingen im ersten Powerplay durch Marco Habermann in Führung (6. Minute). Der Schwung ließ aber so ab der 10. Minute nach und die Weidener bettelten förmlich um den Ausgleich. Den erzielte Ex-Devil Patrik Rypar kurz vor Ende des ersten Drittels (19.). Auch im zweiten Abschnitt hatte Höchstadt Vorteile. Michal Petrak (26.) schoss den Tabellenletzten in Führung, wobei Devils-Goalie Daniel Filimonow nicht gut aussah. Bevor Tomas Rubes zum 2:2 (35.) ausglich, hatten die Mittelfranken weitere gute Gelegenheiten. „Nach 40 Minuten müssen wir eigentlich 4:2 führen, aber es steht 2:2“, meinte HEC-Trainer Sekera.

Zu Beginn des letzten Drittels schlugen die Blue Devils eiskalt zu. Kapitän Ralf Herbst (42./Überzahl und 43.) sowie Martin Heinisch (45.) trafen innerhalb von 174 Sekunden drei Mal ins Schwarze. „Höchstadt hat etwas nachgelassen, das haben wir ausgenutzt“, sagte Latta. Das war die Entscheidung, Thilo Grau verkürzte nur noch auf 3:5 (48.). Am Montag, 30. Dezember, können die Blue Devils mit einem weiteren Sieg gegen Höchstadt den nächsten Schritt in Richtung Meisterrunde machen. Beginn der Partie in der Hans-Schröpf-Arena ist um 20 Uhr.

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