01.10.2018 - 23:28 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils kontra Eisbären

Am Tag der Deutschen Einheit steigt das erste Schlagerspiel der noch jungen Oberliga-Saison. Die Blue Devils empfangen den EV Regensburg zum Oberpfalzderby. Der Kapitän ist wieder an Bord, doch es gibt andere Sorgenkinder.

Die Blue Devils empfangen am Mittwoch den EV Regensburg zum Oberpfalzderby. Nicht dabei ist Lukas Zellner, den wegen einer Knieverletzung eine längere Pause droht.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

(gb) Nach zwei Spielen - 0:2 gegen Höchstadt und 4:2 in Waldkraiburg - liegen die Blue Devils in der Oberliga Süd mit 3 Punkten auf Platz sieben. Der direkte Tabellennachbar ist der EV Regensburg, allerdings ist das Konto des Oberpfälzer Rivalen noch leer. Am Mittwoch, 3. Oktober, um 18.30 Uhr stehen sich beide Teams in der Weidener Hans-Schröpf-Arena gegenüber.

"Ich freue mich für die Mannschaft, die sich durch Zusammenhalt und Kampf den Sieg verdient hat", kommentierte Devils-Trainer Ken Latta das 4:2 am Sonntag in Waldkraiburg. Dass Regensburg nach den Niederlagen beim EC Peiting (4:6) und gegen die Starbulls Rosenheim (3:4) noch ohne Punkt ist, spielt für den Kanadier keine Rolle. "In Peiting kannst du verlieren, und Rosenheim ist einer der Top-Favoriten. Das wird am Mittwoch ein ganz hartes Spiel."

Bei den Blue Devils kehrt Kapitän Ralf Herbst, der in Waldkraiburg wegen der Spieldauerdisziplinarstrafe aus dem Auftakt-Match gefehlt hatte, wieder ins Team zurück. Dafür fällt Lukas Zellner mit einer Knieverletzung aus. Es gibt zwar noch keine genaue Diagnose, doch laut Vorsitzendem Thomas Siller droht wohl "eine längere Pause". Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marco Habermann (Rippenprellung). Die Entscheidung fällt nach dem Training am Dienstag.

Beim Vorjahres-7. EV Regensburg, der im Play-off-Viertelfinale, wie in der Runde zuvor die Blue Devils, an den übermächtigen Tilburg Trappers scheiterte, gab es personell einen riesigen Umbruch: 15 Spieler, darunter Torjäger Arnoldas Bosas, haben die Eisbären verlassen, 13 Neue sind im Kader, 4 davon aus der eigenen DNL-Mannschaft.

Trainer des jüngsten Teams der Liga ist weiterhin Igor Pavlov, der im Januar Beppi Heiß abgelöst hatte. Der 53-jährige Lette kann aber auch auf einige Routiniers bauen, allen voran Nikola Gajovsky: Der 31-jährige Tscheche war im Vorjahr mit 92 Punkten der Topscorer der Regensburger. Mit Landsmann Richard Divis hat Gajovsky einen neuen Sturmpartner, mit dem er früher schon zusammengespielt hat. Auch Akteure wie Goalie Peter Holmgren, Verteidiger Tomas Gulda oder Angreifer Peter Flache bürgen für Qualität.

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