09.01.2019 - 18:42 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils starten in die Meisterrunde

Für die zwölf Clubs der Oberliga Süd beginnt am Freitag der zweite Saisonabschnitt. Zehn Mannschaften, darunter die Blue Devils Weiden, kämpfen in der Meisterrunde um die acht Play-off-Plätze, zwei Teams in der Verzahnungsrunde mit acht Bayernligisten um den Klassenerhalt.

So wie hier Herbert Geisberger nach seinem Tor am Sonntag in Selb, wollen die Blue Devils auch in der Meisterrunde jubeln und sich für die Play-offs qualifizieren.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Der Kampf um Vorrundenplatz eins der Oberliga Süd wurde erst in den Schlussminuten des 32. und damit letzten Spieltags entschieden. Lange sah es danach aus, dass sich der EV Regensburg (70 Punkte) den inoffiziellen Hauptrunden-Titel sichert. Doch dann fing der EC Peiting (70) die Pavlov-Truppe noch ab und setzte sich aufgrund der um drei Treffer besseren Tordifferenz an die Spitze. Die Blue Devils (45) schlossen die Runde als Siebter ab. In die Meisterrunde starten die Weidener allerdings als Sechster, weil der Tabellenvierte SC Riessersee (63) wegen der Planinsolvenz im Sommer zusammen mit Schlusslicht EHC Waldkraiburg (16) in die Verzahnungsrunde mit den acht besten Bayernligisten muss.

Vor der am Freitag beginnenden Meisterrunde scheint das Heimrecht im Play-off-Achtelfinale mit den Nord-Oberligisten bereits vergeben zu sein. Neben Peiting und Regensburg gehen auch der EV Landshut (66) und die Starbulls Rosenheim (62) mit einem großen Polster in die zweite Saisonphase. Der Tabellenfünfte ECDC Memmingen (48) hat bereits 14 Zähler Rückstand auf Rang vier. Die Blue Devils, die mit der Qualifikation für die Meisterrunde das erste Saisonziel - den Klassenerhalt - erreicht haben, wollen nun in die Play-offs. Aber nicht als Achter, denn dann ginge es wie im Vorjahr wohl wieder gegen die Tilburg Trappers. Die übermächtigen Niederländer dominieren auch heuer das Geschehen in der Oberliga Nord.

Der SC Riessersee geht als haushoher Favorit in die Verzahnungsrunde. Schwieriger gestaltet sich die Situation für den EHC Waldkraiburg. Mit Ende der Hauptrunde erklärte Trainer Sebastian Wolsch seinen Rücktritt und auch in der Mannschaft gibt es Abgänge. Als Erster hat sich der lettische Angreifer Kirils Galoha nach Frankreich verabschiedet. Die größten Aufstiegschancen werden Bayernliga-Meister EV Füssen und dem Zweiten HC Landsberg eingeräumt. Die weiteren Teams in der Quali-Runde sind Erding, Bad Kissingen, Miesbach, Königsbrunn, Klostersee und Peißenberg. Der Erste und Zweite ist für die Oberliga qualifiziert.

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