19.07.2019 - 15:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Defensive der SpVgg SV Weiden vor Manfred Gröber gewarnt

Erneut geht es für die SpVgg SV in der Landesliga Mitte auf Reisen. Beim TV Aiglsbach gilt es vor allem, den Tordrang des Toptorjägers einzudämmen. Der hat alleine schon mehr Treffer auf dem Konto als die Wasserwerkelf insgesamt.

So unbändig freut sich nur ein Last-Minute-Torschütze: Joker Ludvik Tuma sorgte im Derby in Grafenwöhr in der 90. Minute für den Siegtreffer der SpVgg SV Weiden. Ob der Neuzugang in Aiglsbach wieder eine Chance in der Startelf bekommt?
von Sebastian SchellProfil

Schlag auf Schlag geht es zu Saisonbeginn in der Landesliga Mitte. Für die SpVgg SV Weiden steht am Ende dieser Englischen Woche erneut eine Auswärtspartie auf dem Spielplan. Im dritten Saisonspiel gastieren die Schützlinge von Andreas Scheler am Samstag, 20. Juli, um 17 Uhr beim TV Aiglsbach. Mit vier Punkten aus zwei Spielen verlief der Start in die Punkterunde für die Wasserwerkelf zwar etwas holprig, aber dennoch für Cheftrainer Scheler zufriedenstellend: „Aufgrund der Umstände in der Vorbereitung haben wir gewusst, dass es nicht von selbst laufen wird, deswegen ist das bisher in Ordnung. Der Sieg in Grafenwöhr war sehr wichtig für uns. Auch wenn das Zustandekommen glücklich war, war es über den kompletten Spielverlauf gesehen doch ein verdienter Erfolg.“

In der Tat sorgte erst Ludvik Tuma in der Schlussminute für den Siegtreffer zum 3:2-Derbysieg bei der SV Grafenwöhr. Zuvor lieferten sich die beiden Kontrahenten einen intensiven Schlagabtausch vor einer großen Zuschauerkulisse. Am Samstag wartet nun mit dem TV Aiglsbach der nächste Aufsteiger auf die Schwarz-Blauen. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Flicker sammelte ebenso vier Punkte aus zwei Spielen und erzielte dabei satte zehn Treffer. Allein sieben davon steuerte Toptorjäger Manfred Gröber bei. Deswegen liegt das Hauptaugenmerk von Scheler auf einer gute Defensivleistung: „Wir sind gewarnt vor diesem Gegner, der sicher noch die Aufstiegseuphorie mitgenommen hat und immens heimstark ist. Wir müssen alle gemeinsam arbeiten, um die gute Offensive aus dem Spiel nehmen. Vorne sind wir immer für ein Tor gut und wir gehen mit dem Anspruch in die Partie, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Im Aufgebot der SpVgg SV gibt es keine Änderungen. Es fehlen weiterhin Patrick Pohl, Jonas Träger und Filip Trantina.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.