Das nächste Spektakel
Was sich die Starbulls Rosenheim und die Eisbären Regensburg in dieser Serie liefern, geht inzwischen deutlich über normales Play-off-Hockey hinaus. Spiel fünf war folgerichtig das nächste Kapitel im Spektakelbuch: Regensburg gewinnt erneut auswärts – 6:5 – und stellt auf 3:2 in der Serie. Bemerkenswert dabei: Auch im fünften Spiel holt sich wieder das Auswärtsteam den Sieg. Heimvorteil? Spielt hier bislang keine Rolle. Die Partie selbst hatte alles, was diese Serie auszeichnet: Führungswechsel, Tempo, Fehler – und wieder einen Bryce Kindopp, der im entscheidenden Moment zur Stelle ist. Zwei Tore, ein Assist für den Regensburger Angreifer, der damit einmal mehr zum Faktor wird. Rosenheim wird sich ärgern, nach zwischenzeitlicher Führung erneut nicht den Deckel draufbekommen zu haben. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass diese Serie noch ein siebtes Spiel verdient hätte – wenn es nach dem bisherigen Verlauf geht, müsste Rosenheim nun ja fast auswärts nachziehen.
Lausitzer Lebenszeichen
In Kassel wurde der erste Matchpuck der Huskies abgewehrt – und das auf eine Art, die zu dieser Serie passt. Weißwasser gewinnt nach zweifacher Verlängerung mit 3:2 und verkürzt in der Serie auf 2:3. Dabei sah lange alles nach einer Entscheidung aus: Kassel führte mit 2:0, hatte die Partie im Griff, ließ die Füchse aber wieder ins Spiel kommen. Die Entscheidung fiel schließlich früh in der zweiten Overtime – und zwar in Unterzahl. Lane Scheidl nutzte einen Konter zum Shorthander und brachte die Serie damit zurück nach Weißwasser. Für die Lausitzer Füchse ist das wohl mehr als nur ein Sieg, es ist ein klares Lebenszeichen. Kassel hingegen verpasst die Entscheidung und muss nun auswärts nachlegen.
Es braucht erneut die Overtime
Und auch die Serie zwischen den Ravensburg Towerstars und den Bietigheim Steelers bleibt das, was sie von Anfang an war: eng, umkämpft und kaum vorhersehbar. Spiel fünf ging mit 4:3 nach Overtime an Ravensburg, das damit in der Serie mit 3:2 in Führung geht. Besonders bemerkenswert: Vier der fünf Spiele wurden erst in der Verlängerung entschieden – ein deutlicheres Zeichen für die Ausgeglichenheit dieser Serie gibt es kaum. Dabei sah es zunächst recht gut für Bietigheim aus. Die Steelers führten früh 2:0 und dominierten das erste Drittel deutlich – 13:0 Torschüsse sprechen eine klare Sprache. Doch Ravensburg kämpfte sich zurück, unter anderem durch Treffer von Robbie Czarnik und Mark Rassell, und erzwang die Verlängerung. Dort war es schließlich Ryan Odude, der die Partie entschied. Die Towerstars haben nun den Vorteil – aber auch in dieser Serie sollte man sich mit Prognosen besser zurückhalten.



















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