Drei DEL2-Clubs haben ihre Kaderplanungen mit namhaften Personalien weiter vorangetrieben: Bietigheim, Memmingen und Landshut stellten jeweils Verstärkungen für die kommende Saison vor. Die Bietigheim Steelers setzen künftig auf Justin Büsing. Wie der Club mitteilte, wechselt der 22-jährige Angreifer von den Fischtown Pinguins an das Ellental. Der gebürtige Bremerhavener durchlief die Nachwuchsabteilung der Kölner Junghaie und sammelte in den vergangenen drei Spielzeiten vor allem per Förderlizenz bei den Eispiraten Crimmitschau wertvolle DEL2-Erfahrung. In 80 Zweitligaspielen erzielte Büsing neun Tore und bereitete 17 weitere Treffer vor. Parallel absolvierte der Linksschütze 44 Partien in der DEL für Bremerhaven. Mit dem Wechsel nach Bietigheim möchte der Offensivspieler den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen.
Auch Aufsteiger ECDC Memmingen hat seine letzte Kontingentstelle besetzt. Wie die Indians bekannt gaben, kehrt Verteidiger Jamal Watson nach einem Jahr in England nach Deutschland zurück. Der 31-jährige Kanadier spielte bereits zwei Spielzeiten für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 und lief zuletzt für die Guildford Flames auf. Der offensivstarke Rechtsschütze gilt als laufstarker Verteidiger mit Qualitäten im Spielaufbau und soll in Memmingen vor allem das Powerplay anführen. Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen auf den Importpositionen beim DEL2-Neuling abgeschlossen.
Für den wohl prominentesten Transfer sorgt der EV Landshut. Die Niederbayern präsentierten den früheren NHL-Verteidiger Jonathon Blum als Neuzugang. Der 37-jährige US-Amerikaner bringt die Erfahrung aus 122 NHL-Spielen für die Nashville Predators und die Minnesota Wild mit. Nach Stationen in der KHL sowie beim schwedischen Spitzenclub Färjestad BK wechselte Blum nach München, gewann dort 2023 die deutsche Meisterschaft und absolvierte insgesamt 241 DEL-Partien. Zuletzt führte er den HC Pustertal bis ins Finale der ICE Hockey League. Landshut traut dem routinierten Verteidiger nun eine Führungsrolle in Defensive und Powerplay zu.

















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