07.06.2018 - 16:40 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Doppelaufgabe für Wasserballer

Schlussspurt für die Weidener Wasserballer: Der Zweitliga-Tabellenführer muss die Konzentration hochhalten, um die zwei anstehenden Auswärtsaufgaben zu meistern.

Thomas Kick sucht den freien Mann: Die Wasserballer des SV Weiden müssen zwei Auswärtsaufgaben in Pforzheim und Bietigheim ohne Patzer lösen.
von Autor PRGProfil

(prg) Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende stehen die Wasserballer des SV Weiden kurz vor der Verteidigung des Doubles vom letzten Jahr. In der Zweitliga-Meisterschaft haben sie Würzburg abgeschüttelt und im süddeutschen Pokal die Finalteilnahme gesichert. Jetzt gilt es, die restlichen, vermeintlich leichteren Aufgaben konzentriert zu absolvieren und dabei nicht zu patzen. Einen Verlustpunkt in den letzten drei Spielen könnten sich die Oberpfälzer noch leisten, ohne vom Thron gestoßen zu werden. Bei einer Niederlage würde es mit der SG Stadtwerke München einen lachenden Dritten geben und das wollen die SV-ler unbedingt vermeiden.

Die nächsten zwei Punktspiele und zugleich die letzten Auswärtsaufgaben haben die Aigner-Schützlinge im Raum Stuttgart zu meistern. Am Samstag, 9. Juni, gastieren sie in Pforzheim; am Samstag erwartet der BSC Bietigheim die Oberpfälzer, ehe am 17. Juni im heimischen Schätzlerbad das letzte Ligaspiel gegen Frankfurt steigen wird. Das mögliche Aufstiegsturnier soll vom 29. Juni bis 1. Juli im Schätzlerbad stattfinden.

So weit sind die Max-Reger-Städter jedoch noch nicht. Es sind ja noch drei Spiele zu absolvieren. „Im Moment werden wir als Qualifikant gehandelt. Die Gespräche mit der DWL laufen, das Turnier wird in Weiden geplant. Keiner will zwar so richtig daran glauben, dass sich die Tabellensituation noch ändert, theoretisch besteht aber die Möglichkeit", warnt Abteilungsleiter Irek Luczak. "Wenn wir bis zum letzten Spiel warten, bleiben uns gerade noch zehn Tage Zeit für die Turniervorbereitung, das ist zu wenig, deshalb müssen wir jetzt die Vorarbeit leisten und auf unsere Mannschaft hoffen, dass sie ihre gute Form beibehält. Dann wird es schon funktionieren.“

Trainer Thomas Aigner bleibt in diesen Tagen scheinbar unbeeindruckt von den Geschehnissen um ihn herum und arbeitet seinen Trainingsplan mit Zielsetzung Aufstieg akribisch ab. Es werden für die nächsten drei Wochen zusätzliche Trainingseinheiten am Mittwochabend eingeführt, denn „es kann passieren, dass wir drei Tage in Folge am Abend spielen müssen. Damit wollen wir ein bisschen in den richtigen Rhythmus kommen“, erklärt er, warum das Frühtraining in den nächsten Wochen auf den Abend verlegt werden soll. Zunächst ist er aber mit seinen Jungs im Schwabenland gefragt. Dort dürfen sie nicht stolpern, sonst würde sich die ganze Geschichte schnell in Luft auflösen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp