01.11.2019 - 18:29 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Elf Fragen an Alexander Wolfrath (SV Waldau)

In unserer Rubrik erklärt der 27-Jährige, welche fußballerischen Vorbilder seine Trikot-Nummer prägten und welcher Sieg mit Blaskapelle zelebriert wurde.

Alexander Wolfrath vom SV Waldau.
von Ernst FrischholzProfil

Für SVW-Trainer Hans-Jürgen Linge ist Alexander Wolfrath ein Fußballer, wie ihn sich ein Trainer nur wünschen kann. Der 27-jährige Oberfeldwebel bei der Bundeswehr am Standort Pfreimd ist der Führungsspieler des SV Waldau im Mittelfeld. Dass er bisher noch keine Rote Karte gesehen hat, passt zu ihm als fairen Sportler. Fußball begann der Roggensteiner in der F-Jugend bei der DJK Irchenrieth, spielte in der D-Jugend in Roggenstein und wechselte danach wieder nach Irchenrieth. Dort spielte Wolfrath bis zum letzten Jahr A-Jugend sogar in der Bezirksoberliga, nach dem letzten Jahr A-Jugend in Waldau dann in die Erste des SVW. Seitdem ist Waldau seine sportliche Heimat. Angebote von anderen Vereinen waren und sind für ihn kein Thema. Wenn er nicht auf dem Spielfeld anderen den Marsch bläst, dann tut er das bei der Jugendblaskapelle Roggenstein, die von seinem Vater dirigiert wird.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Alexander Wolfrath: Die schönste Nebensache, ein Teil meines Lebens, Freundschaft, Leidenschaft und Kampf.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Alexander Wolfrath: Ich spiele auch gerne Schach, bevorzuge aber Teamsport und da gab es und gibt es für mich nur Fußball.

ONETZ: 3. Anstoßzeit 15 Uhr - ist da der Schweinebraten schon verdaut, ober gibt es nichts vorher?

Alexander Wolfrath: Den Braten bei der Mama lass ich mir nicht entgehen. Ich esse halt ein bisserl weniger, damit ich nicht zu langsam im Spiel bin.

ONETZ: 4. Ihre Rückennummer ist die Sieben - Warum?

Die kommt von meinen Vorbildern Luis Figo, David Beckham und Raul.

ONETZ: 5. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen und welche fehlt?

Alexander Wolfrath: Abschaffen keine, aber aufnehmen. Eine Nettospielzeit ab der 90. Minute einführen. Wie beim Futsal. Was da auf Zeit gespielt wird, macht wahnsinnig.

ONETZ: 6. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Alexander Wolfrath: An einige. So in der C-Jugend mit der DJK Irchenrieth beim hoch favorisierten FC Amberg, als ich in der letzten Minute per Freistoß den 1:0 Siegtreffer erzielt. Bei den Herren an die Meisterschaft 15/16. Mein Bruder Daniel war Trainer. Im letzten Spiel bei der DJK Weiden marschierte die Jugendblaskapelle Roggenstein nach dem Abpfiff auf das Feld und feierte uns "spielend".

ONETZ: 7. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Alexander Wolfrath: Am lieben zum SV Altenstadt/Voh., obwohl wir da immer miserabel spielen, aber ich hab da viele Freunde mit denen ich schon in der Jugend gespielt habe. Gar nicht gerne aus mehreren Gründen zum TSV Pleystein.

ONETZ: 8. Gibt es einen treuen Zuschauer, der nur wegen Ihrer Spielkünste die Spiele besucht?

Alexander Wolfrath: Ja meine Freundin ist bei jedem Spiel dabei. Nicht unbedingt wegen meiner Spielkünste. Aber sie ist ein Fan von uns und ich bin ihr dafür dankbar, dass sie mein Hobby mit mir teilt.

ONETZ: 9. Was trauen Sie dem SVW in dieser Saison zu?

Alexander Wolfrath: Bis auf zwei oder drei Spiele haben wir eine gute Vorrunde gespielt. Sicher ist es schwer, als kleiner Verein gegen solche mit "gewissen Finanzspritzen" zu bestehen. Aber wir sind gut dabei, haben die Qualität, die Vorderen zu ärgern und hoffen, dass die noch Punkte liegen lassen, dann sind wir dabei.

ONETZ: 10. Wie sehen Sie das Spiel Sonntag gegen die SG Etzenricht?

Alexander Wolfrath: Fakt ist, dass wir vorne dabei bleiben wollen und da ist ein Sieg Voraussetzung. Auf die leichte Schulter nehmen, da warne ich, auch wenn wir das Hinspiel 6:1 gewonnen haben.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen am SV Waldau?

Alexander Wolfrath: Der SVW ist einfach geil. Von der Vereinsführung über die erste und zweite Mannschaft top organisiert und dazu eine hervorragende Jugendarbeit. Das alles mit geringen Finanzmitteln.

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