20.09.2019 - 14:20 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Elf Fragen an Florian Vater (TSG Weiherhammer)

"Torhüter und Linksaußen haben eine Macke", sagte einmal die Trainerlegende Max Merkel. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine der Ausnahmen ist Florian Vater, Keeper bei der TSG Weiherhammer.

Florian Vater, Keeper bei der TSG Weiherhammer
von Ernst FrischholzProfil

Der "Flo" ist sowas von normal, normaler im positiven Sinn geht gar nicht. Er begann in den Bambinis, steht seit der E-Jugend im Tor, spielte mit der TSG in der Kreisliga und Kreisklasse und machte in dem Vierteljahrhundert alle Höhen und Tiefen mit. Der 29-jährige ist Elektromeister und arbeitet bei der Firma Pirmanschegg in Fuchsmühl. Den aus Fuchsmühl stammenden Ex-Club-Trainer Michael Köllner hat er dort aber nicht kennengelernt. "Flo" ist verheiratet, hat einen Sohn und ganz Familienmensch. Sein Motto: Die Familie zuerst und dann die schönste Nebensache der Welt - der Fußball.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Florian Vater: Eine große Leidenschaft und das schönste Hobby, das man haben kann.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beispielsweise beim Schach?

Florian Vater: Da bin ich familiär vorbelastet. Opa und Vater spielten Fußball. Mein Bruder ist auch Fußballer und die haben mich auf den Fußballplatz gebracht. Schach gab's und gibt's heute noch nicht in Weiherhammer.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Florian Vater: ... heutzutage ganz normal. Es muss nicht alles schwarz sein. Ich selbst habe grüne.

ONETZ: 4. Die Anstoßzeit ist in der Regel 15 Uhr. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Florian Vater: Es muss ja nicht Schweinebraten sein, aber das Mittagessen ist mir Sonntag wichtig. Meine Frau ist Vegetarierin und die kocht dann was Leichtes und gut Verdauliches.

ONETZ: 5. Mit welchen Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bisher bereichert?

Florian Vater: Da ist nicht viel von mir reingekommen. Zwei Mal zehn Euro für Gelb wegen Meckern.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die "1". Warum?

Florian Vater: Früher wurden die Rücknummern nach der Position vergeben. Da hatte ich die "1" und dabei bin ich dann geblieben.

ONETZ: 7. Was müsste ein Nachbarverein an Euro oder Naturalien Ihnen bieten, damit Sie wechseln würden?

Florian Vater: Man könnte mich weder mit Euro noch mit Naturalien so locken, dass ich die TSG Weiherhammer verlassen würde.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Florian Vater: Meistens sind es private Sachen. Aber über den Gegner, dessen Stärken und Schwächen, wird auch gesprochen.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Florian Vater: Vor ein paar Jahren hab ich mit der "Zweiten" in Etzenricht im Aufstiegsspiel gegen die SpVgg Pirk einen Elfmeter gehalten. Wir sind dann von der B-Klasse in die A-Klasse aufgestiegen.

ONETZ: 10. Wie stufen Sie das Derby am Sonntag gegen die SG Etzenricht II/Luhe-Wildenau II ein?

Florian Vater: Ich bin durchaus positiv gestimmt. Aber für einen Erfolg müssen auch alle zusammenhelfen und an einem Strang ziehen. Es muss ein anderes Auftreten sein als letzten Sonntag.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen an der TSG Weiherhammer?

Florian Vater: Das Sportgelände, die Trainingsbedingungen, einfach das ganze Umfeld. Da fühlt man sich wohl.

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