18.10.2019 - 14:46 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Elf Fragen an Markus Szega (DJK Irchenrieth)

Als der Sportliche Leiter der DJK Irchenrieth gefragt wurde, wer aus seinem Team für die „Elf Fragen“ in Betracht käme, gab es für Jimmy Hartwich nur eine Antwort: „Markus Szega.“

Markus Szega.
von Ernst FrischholzProfil

Der 34-jährige Spielführer der DJK steht als Abwehrspieler nicht nur für die Stabilität, sondern er ist, was sein Wesen und seine Einstellung zum Fußball angeht, eine echte Größe in der DJK. Er identifiziert sich total mit dem Verein, obwohl er kein Irchenriether ist. Szega wohnt mit seiner Frau und dem dreijährigen Sohn in Weiden Ost, ist in Weiden geboren und begann in der E-Jugend bei der Spielvereinigung, wo er bis zur A-Jugend spielte. Von da ging er zur DJK Weiden und wechselte mit Station in Leuchtenberg 2010 zur Irchenriether DJK. Hier fühlt sich der beruflich als Fertigungsteilbereichsleiter bei Constantia Folien in Pirk arbeitende Fußballer wohl. Neben dem Beruf und Fußball gehört seine Zeit der Familie. Dabei trainiert er seinen Sohn schon frühzeitig im Garten.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Markus Szega: Abschalten und Energie tanken. Dafür danke ich meiner Frau, dass sie mir die Zeit freischaufelt und bei jedem Spiel dabei ist.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Markus Szega: Meine Mitspieler würden jetzt sagen: "Wärst du lieber zum Schach gegangen." Deshalb liebe ich den Sport und die Gemeinschaft. Blöde Sprüche gehören da dazu.

ONETZ: 3. Ihre Rückennummer ist die sechs. Warum?

Markus Szega: Früher hab ich auf der "Sechs" gespielt. Heute bin ich zu langsam dafür, aber die Nummer durfte ich behalten.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Markus Szega: Der letzte Spieltag in der vergangenen Saison gegen den SV Waldau. Nach einer 3:0-Führung und dem sicher geglaubten Relegationsplatz verloren wir noch 4:5.

ONETZ: 5. Gibt es einen treuen Zuschauer, der wegen Ihrer Spielkünste die Spiele besucht?

Markus Szega: Mein Sohnemann. Wenn er da ist, dann spiele ich befreiter, da ich weiß, dass es auch Wichtigeres als Fußball gibt.

ONETZ: 6. Welches war Ihre legendärste Abschlussfahrt?

Markus Szega: Gab es nicht, aber am Ende der Winterpause ist das Trainingslager in Tschechien immer ein Höhepunkt.

ONETZ: 7. Zu welchem Gegner fahren sie am liebsten und zu welchem nicht gerne?

Markus Szega: Eigentlich zu jedem, weil ich in den meisten Teams trotz der Rivalität viele Freunde habe und die gerne treffe.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Markus Szega: An das Relegationsspiel in Raigering nach einer Hitzeschlacht mit dem Aufstieg in die Kreisliga.

ONETZ: 9. Was trauen Sie Ihrem Team in der Saison 19/20 zu?

Markus Szega: Wir haben viel Potenzial. Wenn wir konzentriert arbeiten, von größeren Verletzungen verschont bleiben, dann spielen wir ganz oben mit.

ONETZ: 10. Wie sehen Sie das wichtige Spiel gegen den SV Waldau?

Markus Szega: Solche Spiele willst du als Fußballer spielen. Im absoluten Derby brennen wir darauf, was gutzumachen. Wenn unsere Einstellung stimmt, werden die Gäste nichts holen.

ONETZ: 11. Was gefällt Ihnen an der DJK Irchenrieth?

Markus Szega: Ich spüre eine starke Verbundenheit zum Verein und den Menschen, die darin involviert sind. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt lassen mich nicht los und zudem unsere treuen Zuschauer, die haben Fankultur.

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