23.08.2019 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Elf Fragen an Matthias Zankl (TSV Eslarn)

Er ist ein Urgewächs und ein Leistungsträger im Verein. der 31-jährige Matthias Zankl erklärt, warum es nur einen Verein gibt, zu dem er eventuell wechseln würde.

Matthias Zankl
von Ernst FrischholzProfil

Es gibt viele positive Menschen und sympathische Fußballer. Einer von denen ist sicherlich Matthias Zankl. Für den „Matze“ ist der TSV das Ein und Alles. Er ist ein Urgewächs und Leistungsträger, der sämtliche Höhen und auch Tiefen, von der Bezirksliga bis in die Kreisklasse mitgemacht hat. Er spielt im Mittelfeld und hat erst einmal in der Saison 11/12 eine Rote Karte erhalten. Der 31-jährige Polizeibeamte bei der Polizeiinspektion Vohenstrauß ist ledig, aber vergeben. Nashville-Tennessee ist ein Traum, den er sich erfüllt hat. Mittlerweile hat er Kontakt zu Polizeikollegen in Tennessee und fliegt einmal im Jahr über den Teich, um Freunde zu treffen und ein Match der NFL anzuschauen. Dort besucht er auch Nashville wegen der Country-Musik. Aber danach steht der TSV für ihn wieder die gesamte Saison im Vordergrund.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Matthias Zankl: ... Heimatgefühl, Zusammengehörigkeit. Am Rande der Grenze hat das für mich eine andere Bedeutung als mitten in der Stadt.

ONETZ: 2. Warum sind Sie beim Fußball gelandet und nicht bei einer anderen Sportart?

Matthias Zankl: Der Opa und der Onkel sind die Übeltäter. Sie haben nicht eher nachgegeben, bis ich mit meinen sechs Jahren mal da vorbeigeschaut hab.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in der Laufbahn, das heut noch stinkt?

Matthias Zankl: Die Saison 2008/09 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga und dann der desolaten Saison mit dem Abstieg.

ONETZ: 4. Ihre Rückennummer wechselt von Spiel zu Spiel?

Matthias Zankl: Ich würde gerne immer die "16" tragen von Daniele de Rossi, der Legende des AS Rom und mein großes Vorbild.

ONETZ: 5. Das müsste ein Nachbarverein mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Matthias Zankl: Ausgeschlossen, nach allen Richtungen, außer bei einem Verein. Bei meinem Cousin Fabian Dimper, der Coach bei der SG Schönseer Land ist.

ONETZ: 6. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Matthias Zankl: Neun gegen neun, was in der B-Klasse kommen soll. Fußball ist elf gegen elf. Alles andere Herumgegurke im Hobbybereich.

ONETZ: 7. Fällt Sonntag wegen dem Spiel der Schweinebraten aus ?

Matthias Zankl: Ja, vor dem Spiel trinke ich nur Kaffee und Red Bull, dazu nehme eine Ibuprofen wegen der Achillessehne.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Matthias Zankl: Am liebsten analysiere ich da die Fehler von Patrik Herdegen und Michael Bauer im Spiel vorher.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Matthias Zankl: An den 5:1-Sieg 2007 im Toto-Pokal gegen den Landesligisten SV Etzenricht.

ONETZ: 10. Mit welchen Vergehen bereichern sie die Mannschaftskasse?

Matthias Zankl: Regelmäßig mit fünf Euro wegen Gelb für Meckern.

ONETZ: 11. Wie sehen Sie das Spiel am Samstag gegen die DJK Irchenrieth?

Matthias Zankl: Absolut richtungsweisend, aber noch nicht entscheidend, denn die Saison ist noch lang. Beide Teams sehe ich am Saisonende mit vorne.

ONETZ:

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