12:2, 11:1, 8:1, 7:0 - es war das Wochenende der Kantersiege in der Eishockey-Oberliga Süd. In den zehn Partien fielen 88 Tore, 43 am Freitag und 45 am Sonntag. Der EV Regensburg (1./90 Punkte) und der EV Landshut (3./80) waren mit 18 beziehungsweise 16 Treffern besonders torhungrig. Das krasse Gegenteil war der ECDC Memmingen (6./59) mit nur einem Treffer in zwei Partien. Nur unwesentlich besser waren die Blue Devils Weiden (7./50), sie brachten es in 120 Minuten nur auf zwei mickrige Törchen. Die meisten Gegentore (20) kassierte Schlusslicht ERC Sonthofen (12./31).
7:5 in Höchstadt und 11:1 (!) gegen die bis dahin in der Meisterrunde ungeschlagenen Selber Wölfe (5./60) siegte der EV Regensburg am vergangenen Wochenende. Da sich der EC Peiting (2./86) mit dem Heim-3:4 gegen die Starbulls Rosenheim (4./74) einen Ausrutscher leistete, haben die Eisbären den Vorsprung auf vier Zähler ausgebaut. Peiting hat aber noch das Nachholspiel am 12. Februar gegen Selb in der Hinterhand und kann wieder näher heranrücken.
Bei den Blue Devils gehören die begeisternden Auftritte im Dezember 2018 der Vergangenheit an. In der Meisterrunde gab es in acht Partien nur zwei Siege, zuletzt gelangen der Truppe von Trainer Ken Latta beim Derby in Selb (1:6) und gegen Landshut (1:4) nur zwei Treffer. Das Ziel "Platz fünf" rückt bei zehn Punkten Rückstand in immer weitere Ferne. Und auch Rang sechs ist inzwischen neun Zähler entfernt. Der Tabellensiebte ist gut beraten, nach hinten zu schauen, denn der EV Lindau (8./44) ist bis auf sechs Punkte dran. Deshalb ist am Freitag beim Höchstadter EC (9./40) ein Sieg Pflicht. Die "Alligators" haben auch nach der Entlassung von Trainer Martin Ekrt mit zwei 5:7-Pleiten ihren Abwärtstrend fortgesetzt. Allerdings ist davon auszugehen, dass sie gegen Weiden verbissen um ihre vielleicht schon letzte Chance auf Rang acht kämpfen werden. Am Sonntag kreuzt mit dem EC Peiting der Tabellenzweite in der Hans-Schröpf-Arena auf.
Der EV Regensburg stellt mit 196 Toren die beste Offensive der Oberliga Süd und nun mit Nikola Gajovsky auch den Top-Torjäger. Der Tscheche traf am vergangenen Wochenende fünf Mal ins Schwarze und führt jetzt mit 29 Treffern vor dem Selber Ian McDonald und dem Peitinger Milan Kostourek (beide 28). Der beste Weidener ist Martin Heinisch (23) auf Rang fünf. Die Scorerwertung führt weiter McDonald (78 Punkte) vor Gajovsky (69) an. Devils-Stürmer Matt Abercrombie (52) ist Achter.













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