14.06.2021 - 13:32 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Fast ein perfektes Wochenende für die Weidener Wasserballer

Zwei Siege und eine Niederlage lautet die Bilanz des SV Weiden zum Abschluss der Deutschen Wasserball-Liga. Damit schließen die Oberpfälzer die Saison auf Rang 15 ab.

Die Wasserballer des SV Weiden (im Bild Kapitän Thomas Kick) feierten zum Saisonabschluss zwei Siege.
von Autor PRGProfil

Das Wochenende im Freibad des SV Poseidon Hamburg wäre für die Weidener Wasserballer perfekt gewesen, wäre nicht die katastrophale Chancenverwertung im letzten Spiel gewesen. Nach Siegen gegen Hamburg und Köln sowie der Niederlage gegen Düsseldorf schließt der SV Weiden die Saison als 15. und damit Vorletzter der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) ab.

Im ersten Spiel des Turniers gab es den vierten Sieg in dieser Saison gegen Gastgeber Hamburg. Nach zuvor drei klaren Siegen, war die Partie diesmal aber kein Selbstläufer. Die Hausherren gingen im ersten Viertel noch zwei Mal in Führung (1:0 und 2:1), ehe die Oberpfälzer die Kontrolle übernahmen. Nach 3:2 im ersten und 4:2 im zweiten Viertel wurden mit einer 7:4 Führung der Weidener die Seiten gewechselt. Im dritten Abschnitt wehrten sich die Hanseaten noch mutig (4:4), doch als die Aigner-Schützlinge das Tempo im Schlussviertel (5:1) erhöhten, fiel der Weidener Sieg mit 16:9 noch deutlich aus.

Nur vier Stunden später wartete mit der SGW Poseidon/Rhenania Köln der nächste Gegner. Köln hatte die Begegnung vor zwei Wochen dominiert und zunächst sah es nach einer Fortsetzung aus. Die Domstädter gingen schnell mit 3:0 in Führung. Doch die Weidener schafften noch bis Ende des ersten Viertels den Anschluss zum 2:4. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Mannen um den bärenstarken Centerverteidiger und Kapitän Thomas Kick die Initiative. Sie gewannen das Viertel mit 5:2 und gingen mit einer 7:6-Führung in die Halbzeitpause. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel (2:0 für Weiden). Die diszipliniertere SVW-Mannschaft gab die Führung nicht mehr aus der Hand und gewann mit 12:8.

Am Sonntagvormittag standen die Max-Reger-Städter dem Tabellenführer der Platzierungsrunde, Düsseldorfer SC, gegenüber. Für den SV Weiden war ein Sieg möglich, doch die Chancenverwertung der Oberpfälzer war katastrophal. Insgesamt spielten sie 13 Angriffe und in der Zwischenzeit nach einer Tätlichkeit des Gegners noch vier Minuten in Überzahl. Die Ausbeute dabei waren nur zwei Tore. Außerdem vergaben die Aigner-Schützlinge noch zwei Strafwürfe. Am Ende gewann Düsseldorf mit 6:4 und Weiden musste sich von der Chance, einen Tabellenplatz gutzumachen, verabschieden. „Dieses Spiel darfst du eigentlich nicht verlieren. Wir standen in der Abwehr sehr sicher und ließen eigentlich nicht viel zu. Im Angriff waren wir auch aktiver, erspielten uns unzählige Chancen, die wir aber dann reihenweise vergaben. Spätestens bei dem Wasserausschluss für 4 Minuten auf Seite der Düsseldorfer hätten wir den Sack zumachen müssen. Dagegen vergaben wir zuerst den Strafwurf und dann einige Überzahlspiele, so dass wir gar kein Tor aus dieser Phase mitnehmen konnten. Damit haben wir dem Gegner wieder Mut gegeben und uns selbst verunsichert. Schade, denn das Wochenende wäre mit einem Sieg perfekt gewesen. Dennoch sind wir insgesamt zufrieden“, resümierte Trainer Aigner das letzte Spiel der Saison.

Die Spiele in der Statistik

SV Poseidon Hamburg – SV Weiden 9:16 (2:3, 2:4, 4:4, 1:5) - Zeitstrafen: Hamburg 7+2 Strafwürfe, Weiden 9+1 Strafwurf

SGW Rhenania/Poseidon Köln – SV Weiden 8:12 (4:2, 2:5, 0:2, 2:3) - Zeitstrafen: Köln 10+1 Strafwurf +1 Spielzeitstrafe, Weiden 4+1 Strafwurf

SV Weiden – Düsseldorfer SC 4:6 (1:0, 0:1, 1:1, 2:4) - Zeitstrafen: Weiden 10+2 Strafwürfe +1 Spielzeitsperre mit Strafwurf, Düsseldorf 13+2 Spielzeitsperren mit Strafwurf

Der SV Weiden spielte mit (in Klammern Tore in den Spielen 1/2/3): Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann (2/3/3), Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick (1/3/1), Denis Reichert (1/-/-), Jakob Ströll (4/-/-), Marek Janecek (1/2/-), Andreas Jahn (-/-/1), Sean Ryder (3/2/1), Andreas Widiker (1/1/-), Denis Underberg (-/1/-), Cedrik Zupfer (3/-/-), Trainer Thomas Aigner

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