29.08.2019 - 14:47 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Flutlicht-Heimspiel für die SpVgg SV Weiden

Gegen den frechen Aufsteiger SpVgg Lam gilt es am Freitagabend in der Landesliga Mitte, die Verfassung eines Tabellenführers an den Tag zu legen. Kurz vor Ende der Wechselfrist gibt es aber noch einen Abgang zu verzeichnen.

Vincent Schweiger (vorne) und die SpVgg SV Weiden mussten sich in der Vorwoche mit einem torlosen Remis beim FC Tegernheim zufrieden geben.
von Sebastian SchellProfil

Mit Spieltag zehn geht es bereits am Freitagabend in der Landesliga Mitte weiter. Die SpVgg SV Weiden empfängt dazu um 19 Uhr die SpVgg Lam im Sparda-Bank-Stadion. Die Wasserwerkelf möchte die Tabellenführung diesmal aus eigener Kraft verteidigen und nicht wie in der Vorwoche durch Patzer der Konkurrenz. Das eigene torlose Unentschieden in Tegernheim war für Trainer Andreas Scheler zu wenig. „Es gilt für uns, den Bock umzustoßen. Wir müssen über die Basistugenden wieder zu dieser Form kommen, die wir heuer bereits gezeigt haben. Dabei ist jeder einzelne Spieler gefordert“, hofft Scheler auf Besserung. Denn nach einem furiosen Start mit dem Höhepunkt eines 4:0-Erfolgs beim ASV Burglengenfeld war zuletzt ein wenig Sand im Getriebe. Nur fünf Zähler aus vier Spielen bedeuten immerhin noch Platz eins, trotz allem hätten sich nicht nur die Zuschauer überlegenere Auftritte gewünscht. „Die Unsicherheit war zu spüren, aber das wollen wir mit einem guten Auftritt gegen Lam wieder vergessen machen. Wir müssen unsere spielerische Linie finden, Spielfreude entwickeln und kämpferisch dagegenhalten“, blickt Scheler voraus.

Mit der SpVgg Lam stellt sich ein Aufsteiger am Wasserwerk vor, der nach drei Jahren Abstinenz in die Landesliga Mitte zurückgekehrt ist. Der Namensvetter aus dem Bayerischen Wald überrascht im bisherigen Saisonverlauf sehr positiv und liegt für sein Ziel Klassenerhalt mit Rang sieben über dem Soll. Die Stärken der jungen Mannschaft von Trainer Manfred Stern liegen vor allem zu Hause und in der Offensive. Bei der SpVgg SV Weiden wird es im Aufgebot nur wenige Änderungen geben. Bis auf Florian Rupprecht, hinter dem wegen einer Grippe ein dickes Fragezeichen steht, sind alle Akteure fit. Nicht mehr im schwarz-blauen Dress wird dagegen Tobias Götz auflaufen. Der Neuzugang, der erst im Sommer vom FC Rieden zur SpVgg SV gewechselt ist, schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Bezirksligisten FC Amberg an.

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