25.01.2019 - 12:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Gelingt die Revanche gegen SC Wedding?

Die Weidener Wasserballer haben ihre nächste Heimchance. Gegen Berlin muss die Chancenverwertung verbessert werden.

Trainer Thomas Aigner (knieend) schwört seine Mannschaft auf einen Sieg gegen den SC Wedding Berlin. Die klare Saisonauftaktniederlage in Berlin möchte der SV Weiden im Rückspiel vergessen machen.
von Autor PRGProfil

Mit dem Unentschieden vom vergangenen Sonntag gegen Köln waren die Wasserballer des SV Weiden nicht zufrieden, zumal der Punktverlust äußerst ärgerlich, drei Sekunden vor Spielende passierte. Gegen den am Samstag (18 Uhr) in der Thermenwelt gastierenden Tabellenvierten SC Wedding wird die Aufgabe alles andere als einfacher. Geschlagen geben wollen sich die Weidener aber noch lange nicht.

Gleich im ersten Saisonspiel mussten die Max-Reger-Städter eine deutliche 5:13-Niederlage in Berlin einstecken. Auch wenn es seltsam klingt: Trotz der hohen Niederlage waren die Oberpfälzer mit ihrem Spiel gar nicht so unzufrieden. Die Chancenverwertung war damals das größte Problem. Dieses Manko scheint die Aigner-Schützlinge bis heute zu verfolgen.

Ganz deutlich wurde es auch im letzten Spiel gegen Köln. Die Weidener spielen sehenswerte Angriffe heraus, spielen in jeder Partie über weite Strecken absolut ebenbürtig, scheitern aber noch zu oft im Abschluss. Dass der Gegner auf der anderen Seite in den Schlüsselphasen zu leicht zu seinen Toren kommt, schmerzt umso mehr und spiegelt sich meist negativ im Ergebnis wider.

Laut Trainer Thomas Aigner hat dies auch mit dem relativ niedrigen Altersdurchschnitt seiner Truppe zu tun: "Wir haben zwar einige erfahrene Akteure in unseren Reihen, einige sind aber dafür noch sehr jung und müssen schon jetzt immer häufiger die Verantwortung übernehmen. Das machen sie auch sehr gut, aber in Anbetracht der Stärke der Gegner in der Bundesliga geht es manchmal eben schief", erklärt Aigner. "Wir müssen weiter daran arbeiten, im Abschluss effektiver zu werden und die Nerven nicht zu verlieren, damit wir und für unsere Mühen öfter mit Toren belohnen", erklärt Aigner. "Warum eigentlich gegen Berlin nicht damit anfangen? Die Zuschauer haben es sich schon längst verdient, uns siegen zu sehen", ergänzt er.

Die Berliner, die eigentlich ihre Mannschaft vor Saisonbeginn aus dem Spielbetrieb zurückziehen wollten, liegen zwar völlig im Soll in der Tabelle. Mit vier Punkten ist aber der Rückstand für Weiden nicht uneinholbar: "Wir müssen definitiv gegen Köln, Wedding und Krefeld unsere Chancen suchen, zwei davon treffen wir sicher in der Abstiegsrunde wieder. Deshalb sind die Begegnungen so wichtig für uns", erläutert Mannschaftsleiter Irek Luczak die Lage.

Die Weddinger gelten zwar als heimstark, überraschten aber Anfang Dezember mit einem 15:4-Kantersieg in Köln. Das mag eine Warnung sein, Quervergleiche sind aber auch im Wasserball sehr tückisch.

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