09.01.2019 - 14:47 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Getrübte Vorfreude bei den Wasserballern

Die Bundesliga-Wasserballer reisen zum Kurz-Trainingslager nach Gran Canaria. Allerdings werden einige Spieler nicht dabei sein können.

Der Ausfall von Nikolaj Neumann trifft die Wasserballer hart. Im Training zog sich Neumann einen offenen Bruch des linken Daumens zu.
von Autor PRGProfil

Kaum ist die Weihnachtspause vorbei, intensivieren die Wasserballer des SV Weiden mit einem Kurz-Trainingslager auf Gran Canaria die Vorbereitung auf die weitere Bundesliga-Runde. Trainer Thomas Aigner hat dabei seine Kontakte zum spanischen Klub CN Metropole Las Palmas genutzt und vom 10. bis 13. Januar eine gemeinsame Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria vereinbart.

Schon einmal - im Herbst 2009 - hatten die SV-ler in Las Palmas ein Trainingslager absolviert. Thomas Aigner hatte damals sein Auslandssemester auf Gran Canaria absolviert und kam zwangsläufig in Kontakt zur dortigen Wasserballszene. Die damaligen Trainingstage im Süden trugen Früchte. Die Weidener stiegen in die Gruppe A der Deutschen Wasserball-Liga auf und wurden am Ende in der der höchsten nationalen Spielklasse Sechster, was die Teilnahme im Europa-Cup (Kotor 2010) ermöglichte. Letztes Jahr wurden die Kontakte aufgefrischt und eine weitere Maßnahme auf der Insel erfolgreich absolviert.

"Sieben bis acht Trainingseinheiten mit einem anspruchsvollen Gegner werden uns sicherlich weiterbringen. Außerdem wollen wir in der gemeinsamen Zeit weiter zusammenwachsen", freut sich Aigner auf die kommenden Tage.

Allerdings wird die Vorfreude aufgrund personeller Probleme stark getrübt. Anfang der Woche wurde bei Torwart Matthias Kreiner eine Lungeninfektion diagnostiziert und die Teilnahme am Trainingslager von den Ärzten untersagt. Am Dienstag zog sich Nikolaj Neumann im Training zudem einen offenen Bruch des linken Daumens zu. Er wird mehrere Wochen ausfallen. Auch die Teilnahme von Center Jakob Ströll ist krankheitsbedingt ungewiss.

"Das Jahr beginnt gar nicht gut für uns. Dabei haben wir uns so auf das Trainingslager gefreut. Die Verletzung von Niko ist sehr ärgerlich, auf ihn werden wir länger verzichten müssen. Wir hoffen, dass Matze und Jakob bald wieder im Training sind. Am 20. Januar geht es wieder los, das Spiel gegen Köln ist für uns richtungsweisend", erklärt Kapitän Thomas Kick. Trainer und Mannschaft wollen trotz der Rückschläge konzentriert weiterarbeiten: "Die Spielerdecke ist nicht besonders groß. Jeder Ausfall tut uns weh, aber jammern hilft auch nichts".

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