14.03.2019 - 18:48 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Heimpremiere für die SpVgg SV Weiden

Bei der SpVgg SV Weiden freut man sich auf das erste Heimspiel des Jahres. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Schwarz-Blauen. Trotzdem ist vor allem Wiedergutmachung angesagt.

SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler (rechts) hofft auf das Heimdebüt 2019.
von Sebastian SchellProfil

Darf die SpVgg SV Weiden endlich zu Hause ran? Auch wenn die Wetterverhältnisse in dieser Woche alles andere als optimal waren, soll die Heimpremiere 2019 heute unbedingt über die Bühne gehen. Die letzte Entscheidung wird nach einer Platzbegehung am Spieltag getroffen. Sollte diese positiv ausfallen, kann der Ball am heutigen Freitagabend, 15. März ab 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion rollen.

„Die Jungs sind natürlich heiß und wollen jetzt auch im eigenen Stadion ran. Wir spielen ja seit Wochen, egal ob Testspiel oder Punktspiel nur auswärts. Da fehlt schon dieses Gefühl eines Heimvorteiles,“ will auch Trainer Andreas Scheler unbedingt spielen. Vor allem, weil das Auswärtsspiel am letzten Sonntag beim SV Neukirchen beim Heiligen Blut buchstäblich ins Wasser fiel. „Der Ausfall war nicht gut, weil wir nach dem Auftaktsieg in Waldkirchen gerne nachgelegt hätten. Ich hoffe wir bleiben trotzdem im Rhythmus. Gut war, dass sich der ein oder andere Spieler regenerieren konnte,“ schätzt Scheler die Zwangspause seiner Mannschaft zwiespältig ein. Tatsächlich ist die Grippewelle, die die Schwarzblauen zuletzt plagte, überstanden. Alle Spieler meldeten sich fit, so dass heute nur Bastian Strehl verletzungsbedingt ausfällt. Strehl machte aber bereits erste Gehversuche in der U19 und kann bald den Kader komplettieren.

Gute Vorzeichen also für eine erfolgreiche Heimpremiere und Wiedergutmachung für die klare Schlappe im Hinspiel. Mit 4:1 kassierte die SpVgg SV Ende August eine der höchsten Saisonniederlagen beim FC Tegernheim. „Klar wollen wir zeigen, dass wir es besser können. Wir haben dieses Spiel hergeschenkt und kopflos agiert. Das darf uns heute nicht passieren, ich erwarte einen konzentrierten Auftritt,“ blickt Scheler auf die heutige Flutlichtpartie. Seit diesem klaren Erfolg gegen die SpVgg SV ist der Faden beim heutigen Kontrahenten aber gehörig gerissen. Nur ein Sieg aus den folgenden zwölf Begegnungen bugsierten den FC Tegernheim in die Abstiegszone. Tabellenplatz 14 und vier Punkte Vorsprung auf die Relegationsplätze bedeuten für die Mannschaft des Trainerduos Andreas Meyer und Michael Fischer Abstiegskampf statt Höhenluft. Die beiden Schlüsselspieler übernahmen im Winter die Kommandobrücke beim FC, da Trainer Peter Dobler zurücktrat.

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