06.06.2018 - 15:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Je 13 Bewerbungen

Am 31. Mai war Bewerbungsschluss für die Oberligen Süd und Nord. Am Dienstag bestätigte Ligenleiter Oliver Seeliger, dass für die Süd-, als auch für die Nord-Staffel je 13 Bewerbungen beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vorliegen.

Am 31. Mai war Bewerbungsschluss für die Oberligen Süd und Nord. Am Dienstag bestätigte Ligenleiter Oliver Seeliger, dass für die Süd-, als auch für die Nord-Staffel je 13 Bewerbungen beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vorliegen.
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Damit steht auch fest, dass der von einer Insolvenz bedrohte EHC Timmendorfer Strand nicht für die Oberliga Nord gemeldet hat. Am Dienstag sei eine schriftliche Bestätigung aus Timmendorf beim DEB eingegangen, dass der Verein nicht mehr in der Oberliga Nord antreten werde, so Seeliger. Da es aus den Regionalligen keine(n) Aufsteiger gibt, wird die Nord-Staffel 2018/19 mit höchstens 13 Teams in die Saison gehen, sollten alle Bewerber durch die Lizenzprüfung kommen. Die Sollstärke von 14 Teams aus dem Vorjahr wird nicht erreicht werden.

Im Süden gibt es hingegen für die 12 Plätze aktuell 13 Bewerbungen, wie Seeliger gegenüber "Eishockey News" bestätigte. Der angeschlagene SC Riessersee und die Bayreuth Tigers (sportlicher Absteiger aus der DEL2) haben ihren Worten nämlich Taten folgen lassen und sowohl für die DEL2 als auch für die Oberliga Süd gemeldet. Sollten die Garmischer die Lizenzprüfung in der DEL2 überstehen, wird Bayreuth als zwölftes Team das Teilnehmerfeld im Süden komplettieren. Wenn nicht, rückt Bayreuth bei erfolgreicher Lizenzprüfung in die DEL2 auf und der SCR kann - bei positiver Lizenzprüfung für die Oberliga Süd - dort an den Start gehen. So oder so, die Zwölferstaffel im Süden scheint gesichert. "Bis Ende Juni werden die Lizenzunterlagen geprüft", erklärte Seeliger. Verläuft alles nach Plan, werden Fans und Verantwortliche Ende Juni/Anfang Juli die Zusammensetzung beider Ligen endgültig kennen.

Was den Fall Tilburg angeht, bleibt vorerst alles beim alten, auch wenn Seeliger weitere Gespräche mit dem Club und der DEL2 bestätigt. Die zunehmende Dominanz der Trappers in der Oberliga (drei Meisterschaften am Stück) hatte zuletzt vermehrt für Ärger bei der Konkurrenz gesorgt. Die Trappers würden aufgrund ihrer Vormachtstellung einen fairen Wettbewerb um den DEL2-Aufstieg in den Play-offs verhindern, so die Argumentation einiger Clubs. Bisher ist für dieses Dilemma aber noch keine Lösung in Sicht. Fakt ist: Trotz der "Play-off-Problematik" gaben die Tilburger der Oberliga Nord in den letzten drei Spielzeiten ein gewisses Maß an Stabilität und der Vertrag der Trappers für die Oberliga-Teilnahme ist unbefristet, wie Seeliger bestätigt.

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