17.11.2019 - 19:31 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Josef Rodler: "So etwas habe ich noch nie erlebt"

Der 11:1-Rekordsieg der SpVgg SV Weiden in der Landesliga Mitte gegen den ASV Burglengenfeld sorgt auch bei den Spielern für jede Menge Gesprächsstoff. Der dreifache Torschütze Josef Rodler versucht sich an einer Erklärung für die Torflut.

Josef Rodler (links, Szene aus der Partie gegen den TSV Bogen) traf beim 11:1-Sieg gegen den ASV Burglengenfeld dreifach.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

So einen hohen Sieg gab's noch nie in einem Pflichtspiel für die SpVgg SV Weiden. Mit 11:1 fertigte der Tabellenführer der Landesliga Mitte am Freitagabend den ASV Burglengenfeld ab. Der dreifache Torschütze Josef Rodler versucht gegenüber Oberpfalz-Medien, den Kantersieg aus Spielersicht einzuordnen.

ONETZ: Herr Rodler, vor einer Woche mühte sich die SpVgg SV Weiden zu einem 1:0 beim abgeschlagenen Schlusslicht SpVgg Pfreimd. Und nun dieses Wahnsinnsergebnis. Wie ist so eine Leistungsexplosion binnen weniger Tage möglich?

Josef Rodler: Das ist schwierig zu erklären. Bei uns ist einfach alles gelaufen. Tore, die nicht jede Woche fallen, fallen plötzlich alle auf einmal. Natürlich muss auch der Gegner "mitspielen", aber so etwas habe ich noch nie erlebt.

ONETZ: Das hat im Weidener Trikot noch niemand erlebt. So hoch hat die SpVgg SV noch nie in einem Pflichtspiel gewonnen.

Josef Rodler: Ehrlich? Da wissen Sie mehr als ich. Und ich war dabei. Geil ... (lacht)

ONETZ: Sie wurden nach drei Treffern bereits nach 59 Minuten ausgewechselt. Waren Sie sauer, weil Sie so Ihr Torekonto nicht noch weiter aufstocken konnten?

Josef Rodler: Und wie. (lacht) Spaß beiseite. Ich war etwas angeschlagen und hab schon in der Pause zu unserem Trainer gesagt, dass er mich rausnehmen soll, wenn die Partie entschieden ist. Da habe ich nach der Halbzeit halt noch schnell zwei Buden gemacht. Ich bin eben ein Spieler mit Weitblick.

ONETZ: Das i-Tüpfelchen auf diesem Kantersieg wäre noch ein Punktverlust des ärgsten Rivalen ASV Neumarkt in Kareth gewesen. Hat das die Feierlaune etwas getrübt.

Josef Rodler: Nein, aber da hatte ich nicht unbedingt mit einem deutlichen 4:0-Sieg gerechnet. Aber auch so ist unser 11:1-Sieg ein geiles Gefühl und ein deutliches Signal an die Konkurrenz.

ONETZ: In zwei Wochen gastiert der ASV Neumarkt zum Topduell am Wasserwerk ...

Josef Rodler: ... und aktuell spielt glaube ich niemand gerne gegen uns. Wir sind auf jeden Fall bereit.

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