Die Blue Devils Weiden haben am Freitagabend in der DEL2 vor 2100 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena die erste Play-down-Partie mit 2:3 in der Verlängerung gegen den EC Bad Nauheim verloren. Der Heimvorteil in der Play-down-Serie ist damit dahin.
Coach Alan Letang konnte zum Auftakt der Playdown-Serie wieder auf Zach Tsekos, Fabian Ribnitzky und Neal Samanski zurückgreifen. Im Tor gegen den EC Bad Nauheim startete Michael McNiven, Conner McLeod nahm als Backup auf der Bank Platz. Positive Personalnachrichten gab es aus Weidener Sicht zudem bereits weit vor dem ersten Bully des Abends: Wie der Verein am Nachmittag bekannt gab, haben Michael McNiven, Calvin Pokorny und Alex-Olivier Voyer ihre Verträge jeweils um ein weiteres Jahr verlängert.
Blue Devils erwischten den denkbar schlechtesten Start in die Partie: Nach genau einer Minute stand Justin Volek nach einer unübersichtlichen Situation frei vor dem Weidener Tor auf und schob lässig ein. Doch die Antwort folgte prompt: Fabian Voit vollendete einen Weidener Konter keine zwei Minuten später durch die Beine von Jerry Kuhn zum 1:1. Als die Blue Devils nach acht Minuten gerade eine Unterzahlsituation überstanden hatten, tauchte Lukas Ribarik allein vor McNiven auf und brachte Nauheim erneut in Führung. Eine eigene Überzahl kurz vor der ersten Pause konnten die Devils nicht mehr nutzen – so ging es mit einem 1:2 zum ersten Mal in die Kabine.
Die Gäste kamen deutlich besser aus der Pause und setzten sich in der Anfangsphase des Mitteldrittels immer wieder in der Offensivzone fest. Von Weiden war in dieser Phase nach vorne wenig bis gar nichts zu sehen.
Erst danach fand die Mannschaft von Alan Letang etwas besser in die Partie, zwingende Torchancen blieben jedoch weitgehend aus. In Überzahl hatten die Devils dann sieben Sekunden vor Ende des Drittels doch noch eine Antwort parat: Ein Schuss von Calvin Pokorny fand seinen Weg an Jerry Kuhn, dem von Luca Gläser die Sicht verdeckt wurde, vorbei ins Tor. Mit diesem Ausgleich ging es in die zweite Pause.
Die Blue Devils starteten gut ins Schlussdrittel und durften sich nach gut fünf Minuten erneut in Überzahl versuchen – richtig gefährlich wurde es diesmal jedoch nicht. Es entwickelte sich eine offene, aber nicht unbedingt hochklassige Partie. Knapp vier Minuten vor dem Ende bot sich den Weidenern erneut die Chance im Powerplay, allerdings wieder ohne nennenswerte Torchancen zu kreieren. So endete das Schlussdrittel unentschieden und die Partie ging in die Overtime.
In der Overtime mussten die Weidener zunächst eine Unterzahl überstehen. Direkt danach scheiterte Luca Gläser auf der anderen Seite am Pfosten. Anschließend blieb Weiden am Drücker und erspielte sich mehrere gute Chancen, ohne sich jedoch zu belohnen. Nach acht Minuten war es dann ein folgenschwerer Aussetzer von Fabian Ribnitzky im Aufbauspiel, den Justin Volek eiskalt ausnutzte und damit das Spiel für Bad Nauheim entschied.
Blue Devils Weiden: McNiven – Kolb, Muck, Pokorny, Bohac, Schwaiger, Ribnitzky, Marusch – Vogt, No. Samanski, Ward, Edfelder, Voit, Gläser, Vinzens, Tsekos, Schiemenz, Miller, Ne. Samanski, Thal
EC Bad Nauheim: Kuhn – MacPherson, Pruden, Erk, Fischer, Gnyp, Bidoul – Bengtsson, Koch, Hickmott, Lautenschlager, Bires, Bowles, Kaiser, El-Sayed, Volek, Ribarik, Jakovlev, Cimmermann
Tore: 0:1 (2.) Volek (Fischer, El-Sayed), 1:1 (3.) Voit, 1:2 (9.) Ribarik (Jakovlev), 2:2 (40.) Pokorny (Voit, Gläser) , 2:3 (68.) Volek
Strafen: Weiden 8, Bad Nauheim 12
SR: Hinterdobler, Todam
Zuschauer: 2100





















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