29.11.2018 - 16:27 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Keine Sperre für Jakob Ströll

Er ist einer der wichtigsten Männer im Weidener Wasserball-Team. Einer, der vorangeht. Das darf er auch beim nächsten Auswärtsspiel in Krefeld machen.

Jakob Ströll muss keine Sperre absitzen.
von Autor PRGProfil

Bisher blieben die Weidener Wasserballer in der neuen Bundesligasaison, nach drei Spielen zwar immer noch punktlos, sich hängenzulassen, das ist aber keine Option für die junge und ehrgeizige Truppe um den Kapitän Thomas Kick. Am Samstag gastieren die Oberpfälzer bei einem Konkurrenten aus dem unteren Tabellenbereich der Hauptrundengruppe B, dem SV Krefeld 72. Aber auch dort werden ihnen höchstens Außenseiterchancen eingeräumt. Die Krefelder nehmen zudem noch einiges an Selbstvertrauen, nach dem überzeugenden 7:3-Sieg im Stadtderby über dem Pro-A-Absteiger SV Bayer 08 Uerdingen mit. "Wir haben nichts zu verlieren und wollen einfach geduldig weiter an unserem Spiel arbeiten. Bisher konnten wir in jedem Spiel zumindest phasenweise überzeugen, das gibt Mut und damit ist auch eine Überraschung jederzeit möglich", sagt Kick zu der Gemütslage seines Teams.

Wichtig ist auch, dass Center Jakob Ströll nach seinem Ausschluss gegen Ludwigsburg (Spielzeitstrafe mit Bericht) nicht für weitere Spiele gesperrt wird und in Krefeld dabei ist.

Die bisherigen Ergebnisse der Max-Reger-Städter sehen auf den ersten Blick zwar nicht besonders gut aus, vom Spielverlauf her, sind die Verantwortlichen sich aber einig, dass es wirklich nur noch um Kleinigkeiten geht, um sich auch eine Klasse höher etablieren zu können. Was sich noch zeigt und was sich nicht so schnell ändern wird, ist die Tatsache, dass die Gegner allesamt über größere und ausgeglichenere Kader verfügen. "Das wir einen kleineren und nicht so stark ausgeglichenen Kader haben, als alle anderen in der Liga, das war uns bewusst. Wir haben uns für diesen Weg entschieden und damit haben wir auch zu leben. Wir arbeiten an unseren eigenen Qualitäten, an unserem eigenen Nachwuchs, das wird sich auch auszahlen", bestätigt Trainer Aigner, die im Verein gewählte Route.

"Potenziell sind die Krefelder für uns, vor allem auswärts, zu stark. Dennoch versuchen wir mit Engagement und Leidenschaft einiges zu kompensieren. Aus der Historie heraus, war meist etwas zu holen in Krefeld, dies versuchen wir auf jeden Fall auch am Samstag", ergänzt Mannschaftsleiter Irek Luczak, der selbst als Trainer einige Fights in Krefeld gewinnen konnte. Zwei Wochen später, am 15. Dezember, empfangen die SV-Akteure den Tabellennachbarn SV Bayer 08 Uerdingen in der Thermenwelt. Vielleicht machen sich die Weidener selbst ein Weihnachtsgeschenk, ehe eine kurze Weihnachtspause eingelegt wird.

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