11.02.2019 - 17:33 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Weiter im Keller

Die Handballer des HC Weiden kommen im neuen Jahr in der Bezirksoberliga nicht in die Spur. Nach der unglücklichen Niederlage in Altdorf gibt es auch zuhause nichts zu jubeln.

Der Weidener Fabian Szameitat (schwarz) versucht sich hier gegen einen Regensburger Spieler durchzusetzen. Der HC unterlag im Heimspiel den Domstädtern mit 24:32.
von Autor JPRProfil

Als der Schiedsrichter am Samstag die Partie beendete, zeigte ein Blick auf die Anzeigentafel, dass die Niederlage doch ziemlich hoch ausgefallen war. Die SG Regensburg II nahm mit dem 32:24-Erfolg die Punkte mit. Die Weidener bleiben damit weiter Tabellenletzter.

Zwei erfolglose Angriffe der Weidener zu Beginn bescherte den Regensburgern eine 2:0-Führung, die die Hausherren aber durch ihre offensive und aggressive Deckung schnell wieder wettgemacht hatten. Beim 5:4 schafften sie es erstmals, selbst ein Tor vorzulegen. Die HC-Truppe war bis in die Haarspitzen motiviert und holte mit einer tollen Mannschaftsleistung in den ersten 20 Minuten das Publikum mit ins Boot und führte mit 9:6. Mit guter Defensivarbeit zwangen sie die Domstädter zu schlechten Würfen und erspielten sich in der Offensive durch überlegt vorgetragene Angriffe gute Torgelegenheiten. Bis zur Halbzeitsirene änderte sich daran wenig. Aber dem Heimteam gelang trotz mehrerer aussichtsreicher Chancen lediglich noch ein Tor. Beim 12:10 für die SG wurden die Seiten gewechselt.

Trainer Matthias Werner sprach nur zwei Verbesserungsschwerpunkte an und bestärkte seine Mannen in ihrem guten Spiel. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff musste er jedoch in Form einer Auszeit die Notbremse ziehen. Beim Stand von 13:18 schienen frühzeitig die Felle davonzuschwimmen, da sich der HC mit übermotivierten oder unkonzentrierten Aktionen in der Defensive und ideenlosem Spiel im Angriff das Leben unnötig schwer machte.

In der Folge stabilisierte sich das Team wieder. Aber die Chance, nochmals heranzukommen, wurde vergeben, weil die Weidener in der verbleibenden Zeit mehr als zehn hundertprozentige Einwurfmöglichkeiten ausließen und damit einen Gegner auf Augenhöhe stark machten. Der Endstand von 24:32 war die logische Folge.

"Wir haben heute gute Ansätze gesehen, auf denen wir aufbauen können. Momentan schaffen wir es allerdings nicht, diese Ansätze über die volle Spieldauer zu zeigen. Durch Trainingsfleiß, Willen und Teamarbeit werden wir weiter versuchen, aus dem Tabellenkeller herauszukommen", versprach Trainer Matthias Werner. HC: Schnabl (1), Zahn (1), Szameitat (1), Wittmann (2), Flierl (4), Löw (8/6), Kick (1), Lleshaj (4), Prelle (2)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.