07.02.2019 - 23:31 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Ken Latta: "Wir müssen gewinnen"

Nach nur zwei Siegen in acht Meisterrunden-Partien nimmt der Druck für die Blue Devils zu. Die Verfolger Lindau und Höchstadt wittern ihre Chance und wollen die Weidener noch abfangen. Ein Spieler kehrt aus dem Verletztenlager zurück.

Marco Pronath (rechts im blauen Trikot) kehrt nach überstandener Verletzung ins Team der Blue Devils zurück. Die Weidener treffen am Wochenende auf den Höchstadter EC und den EC Peiting.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die Meisterrunde der Oberliga Süd und damit der Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs geht langsam in die entscheidende Phase. Für die Blue Devils, die vor den letzten zehn Spielen mit 50 Punkten Rang sieben belegen, ist zwischen Platz fünf und dem ersten Nicht-Play-off-Platz neun noch alles möglich. Selb (5./60) und Memmingen (6./59) haben sich ein Stück abgesetzt, der EV Lindau (8./44) liegt nur noch sechs Zähler zurück. Auch der Höchstadter EC (9./40), bei dem die Blue Devils am Freitag um 20 Uhr antreten, hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, wir müssen gewinnen", sagt der Weidener Trainer Ken Latta. Am Sonntag um 18.30 Uhr empfängt seine Mannschaft den Tabellenzweiten EC Peiting.

Für den Kanadier sind viele Faktoren ausschlaggebend, dass es in der Meisterrunde erst zwei Siege gab - Krankheiten, Verletzungen, sehr viel Eiszeit für die gleichen Leute. Sorgen macht sich Latta aber nicht: "Natürlich bin ich von dem Auf und Ab nicht begeistert. Das ist nicht gut, aber keine Lawine", sagt der Coach und erinnert an die Siege gegen Memmingen und Rosenheim.

Comeback von Pronath

Von den Verletzten kehrt am Wochenende zumindest Marco Pronath nach seinem Handbruch ins Team zurück. Nicht dabei sind nach wie vor Daniel Willaschek, Maximilian Deichstetter und Lukas Zellner. Willaschek trainiert seit Dienstag wieder auf dem Eis, doch an einen Einsatz des 39-jährigen Verteidigers, der am 4. Dezember 2018 in Selb ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, ist noch nicht zu denken. "Es freut mich, dass er nach so einem brutalen Check zumindest wieder dabei ist", erklärte Latta. Willaschek selbst sagt, er lasse es vorsichtig angehen und wolle nichts überstürzen.

Der Höchstadter EC lag lange Zeit auf Play-off-Platz acht, wurde aber nach einer Negativserie von Lindau überholt. Auch die Trennung von Coach Martin Ekrt brachte nicht die Wende, am vergangenen Wochenende gab es unter der Regie des Trainer-Duos Petr Kasik und Daniel Sikorski zwei 5:7-Niederlagen gegen Regensburg und in Lindau. Die Spiele zwischen den Blue Devils und den "Alligators" waren in der Hauptrunde hart umkämpft, beide Teams gingen je zwei Mal als Sieger vom Eis. "Das ist ein heißes Pflaster in dem kleinen Hexenkessel", bereitet Trainer Ken Latta seine Mannschaft auf ein hartes Stück Arbeit vor. Noch schwerer wird die Aufgabe am Sonntag gegen den EC Peiting, der sich mit dem EV Regensburg einen Zweikampf um den Titel liefert. "Peiting ist der Favorit", sagt Latta. Doch es gibt gute Erinnerungen an das erste Duell in der Hans-Schröpf-Arena: Beim Debüt von Tomas Rubes gewannen die Blue Devils am 16. November 2018 mit 5:4 nach Verlängerung.

Aufgebot Blue Devils: Filimonow, Wiedemann, Stark - Herbst, Voigt, Noe, Bäumler, Schusser, Schreyer, Lehner - Waldowsky, Abercrombie, Geisberger, Siller, Rubes, Heinisch, Habermann, Kirchberger, Hintermeier, Wolf, Pronath

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