Weiden in der Oberpfalz
13.04.2026 - 15:01 Uhr

Krefeld gegen Kassel: Traumfinale in der DEL2

Auf diese Finalpaarung hätte man bereits zu Saisonbeginn der DEL2 tippen können: Mit den Krefeld Pinguinen und den Kassel Huskies treffen die beiden besten Teams dieser Saison aufeinander.

Der Ex-Weidener Daniel Bruch (rechts, im Duell mit Luca Gläser) steht mit den Krefeld Pinguinen im Play-off-Finale. Bild: Elke Englmaier
Der Ex-Weidener Daniel Bruch (rechts, im Duell mit Luca Gläser) steht mit den Krefeld Pinguinen im Play-off-Finale.

Das Traumfinale in den Play-offs der DEL2 ist perfekt: Die Krefeld Pinguine treffen ab Freitag, 17. April, in einer Best-of-7-Serie auf die Kassel Huskies. Sowohl die Krefeld Pinguine als auch die Kassel Huskies haben im Falle des Zweitliga-Meistertitels die notwendigen Unterlagen für den Aufstieg in die DEL eingereicht. Damit steht seit Sonntag auch fest: Die Dresdner Eislöwen müssen nach nur einem Jahr im deutschen Oberhaus den bitteren Gang zurück in die Zweitklassigkeit antreten. Die Sachsen beendeten die Saison 2025/26 abgeschlagen auf dem 14. und letzten Tabellenplatz – eine der schwächsten Spielzeiten der DEL-Geschichte.

Im Finale der DEL2 treffen mit Krefeld (Erster nach der Hauptrunde) und Kassel (Zweiter nach der Hauptrunde) die beiden dominierenden Teams der regulären Saison aufeinander. Vor allem die Pinguine untermauerten ihre Favoritenrolle auch in den Play-offs eindrucksvoll: Sowohl im Viertelfinale gegen den EV Landshut als auch im Halbfinale gegen die Eisbären Regensburg setzte sich der Traditionsklub jeweils ohne Niederlage mit 4:0-Siegen durch.

Deutlich mehr Arbeit hatten hingegen die Kassel Huskies zu verrichten. Zunächst setzten sich die Nordhessen im Viertelfinale mit 4:2 gegen die Lausitzer Füchse durch. Auch die Halbfinalserie gegen den bärenstarken Aufsteiger Bietigheim Steelers verlief extrem umkämpft: Drei der sechs Partien gingen in die Verlängerung. Das entscheidende sechste Spiel gewann Kassel am Sonntag mit 4:3 – den umjubelten Finaleinzug machte Stürmer Tristan Keck erst in der 77. Minute perfekt.

Das erste Finalspiel steigt am Freitag um 19.30 Uhr in Krefeld. Für die Dresdner Eislöwen bleibt nur noch ein theoretisches Szenario, um den Abstieg doch noch abzuwenden: Entweder verzichtet der künftige DEL2-Meister überraschend auf den Aufstieg – oder die DEL erteilt dem Champion keine Lizenz.

Unabhängig vom Ausgang der Serie wäre der Titelgewinn für beide Finalisten gleichbedeutend mit der Rückkehr in die DEL. Krefeld war zur Saison 2021/22 aus der höchsten Spielklasse abgestiegen, während Kassel nach einem Insolvenzverfahren im Jahr 2010 keine Lizenz für die DEL-Saison 2010/11 mehr erhalten hatte.

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