31.05.2021 - 12:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Licht und Schatten für die Weidener Wasserballer

Ein Sieg, zwei Niederlagen: Mit dieser durchwachsenen Bilanz kehrten die Wasserballer des SV Weiden vom Dreierpack-Wochenende aus Düsseldorf zurück. Dennoch waren die SV-Verantwortlichen gar nicht mal so unzufrieden.

Thomas Kick, Kapitän der Weidener Wasserballer, erhielt von Trainer Thomas Aigner nach dem Dreierpack von Düsseldorf ein Sonderlob.
von Autor PRGProfil

Den ersten Abschnitt der Platzierungsrunde um die Plätze 13 bis 16 der Wasserball-Bundesliga in Düsseldorf schloss der SV Weiden mit 2:4 Punkten ab. Trotz der negativen Punkteausbeute war man im Oberpfälzer Lager aber nicht völlig unzufrieden. Das Turnier begann mit dem schlechtesten Spiel des SVW. Die Aigner-Schützlinge ließen gegen den Düsseldorfer SC sehr viele Chancen zum Beginn des Spiels liegen, spielten ihre Überzahlchancen nicht gut aus und kassierten zu viele Gegentreffer aus schnellen Gegenangriffen der Gastgeber. Am Ende verloren die SVler ihr Auftaktmatch deutlich mit 6:14.

Vier Stunden später wartete mit der SG Wasserball Köln bereits der nächste Gegner. Dieses Spiel war deutlich besser aus Sicht der Oberpfälzer. Im Überzahlspiel sah der SV wesentlich stärker aus, die Spieler wirkten aufgeweckter und konzentrierter. Das Spiel verlief über weite Phasen sehr ausgeglichen. Erst im Schlussviertel verloren die SVler ein wenig ihre Linie und kassierten unglückliche Gegentreffer, so dass das Endergebnis von 9:13 nicht wirklich die Kräfteverhältnisse im Spiel widerspiegelte. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison standen sich der SV Weiden und SV Poseidon Hamburg zum Abschluss gegenüber. Bereits in der Vorrundenphase gewannen die Weidener beide Begegnungen und gingen damit favorisiert in die Partie. In den ersten beiden Vierteln schafften es die Norddeutschen noch, mit 2:2 und 5:6 das Spiel ausgeglichen zu gestalten und die Führungen der Weidener stets zu egalisieren. Die Weidener blieben aber ihrer Linie treu, spielten ihre Überzahlangriffe effektiv aus und bauten nach dem Seitenwechsel ihre Führung aus. Mit 5:1 im dritten und 5:3 im vierten Viertel gewannen die Mannen um den starken Kapitän Thomas Kick auch die dritte Partie gegen Hamburg deutlich und verdient mit 17:11.

„Das war ein ziemlich guter Abschluss hier in Düsseldorf. Es war wichtig, dass wir uns steigern konnten. Das Spiel gegen Düsseldorf misslang uns gänzlich, gegen Köln waren wir schon stärker, aber leider noch unglücklich. Gegen Hamburg lieferten wir dafür wieder ab. Jetzt werden wir uns wieder sammeln und sehen, was im letzten Turnierabschnitt (wahrscheinlich in Hamburg) noch geht“, resümierte Kapitän Kick, der sich selbst ein Sonderlob vom Trainer verdiente: „Thomas steht sehr sicher in der Abwehr und bringt uns jetzt noch zusätzlich gute Akzente nach vorne, ein richtiger Mannschaftsführer und Lenker eben“, sagte Thomas Aigner.

Die Spiele in der Statistik

Düsseldorfer SC – SV Weiden 14:6 (1:1, 3:0, 5:4, 5:1)

Zeitstrafen: Düsseldorf 16+1 Strafwurf , Weiden 10+1 Strafwurf+ Spielzeitstrafe (Ströll)

SV Weiden – SGW Rhenania/Poseidon Köln 9:13 (3:5, 3:2, 2:3, 1:3)

Zeitstrafen: Weiden 9+2 Strafwürfe, Köln 9+1 Strafwurf

SV Weiden – SV Poseidon Hamburg 17:11 (2:2, 6:5, 5:1, 4:3)

Zeitstrafen: Weiden 8+2 Strafwürfe , Hamburg 11

Die Weidener spielte mit (in Klammern erzielte Tore in den Spielen 1/2/3):

Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (3/4/3) Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Thomas Kick (2/2/2) Denis Reichert, Jakob Ströll (-/-/3), Robert Reichert (-/2/-), Marek Janecek (1/-/2), Andreas Jahn (-/-/2), Sean Ryder (-/-/1), Andreas Widiker (-/-/2), Denis Underberg (-/-/2), Cedrik Zupfer (-/1/-)

Der SV Weiden bestreitet gerade die kürzeste Saison aller Zeiten

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