08.03.2020 - 23:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Matchstrafe für Martin Heinisch

Das letzte Match der Blue Devils in dieser Saison gleicht lange Zeit fast einem Freundschaftsspiel. Die Weidener sind in Rosenheim bis sechs Minuten vor dem Ende auf der Siegerstraße. Doch dann erregt der Hauptschiedsrichter die Gemüter.

Die Blue Devils schlossen die Oberliga-Saison 2019/20 mit einer 2:3-Niederlage bei den Starbulls Rosenheim ab. Martin Heinisch (rechts, Szene aus einer Partie gegen Lindau) kassierte eine Matchstrafe.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die Saison 2019/20 endete für die Blue Devils so, wie sie begonnen hatte: mit einer Niederlage in Rosenheim. Doch während die Weidener im Auftaktmatch am 27. September 2019 mit 0:5 untergingen, waren sie am Sonntag drauf und dran, für eine Überraschung zu sorgen. Am Ende unterlagen sie mit 2:3 (0:1, 2:0, 0:2).

Bis zur 54. Minute führten die Oberpfälzer mit 2:1, dann griff Hauptschiedsrichter Patrick Altmann ins Geschehen ein. Während die Rosenheimer das gesamte Match ohne Strafzeit blieben, pfiff Altmann gegen Weiden kleinlich. Die Starbulls nutzten die Freiräume und drehten das Spiel mit zwei Powerplay-Toren.

Der Siegtreffer fiel in doppelter Überzahl: Devils-Coach Ken Latta hatte eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert und Martin Heinisch musste mit einer Matchstrafe vom Eis. Das Vergehen des Weidener Stürmers soll sich während einer Spielunterbrechung zugetragen haben: "Absichtliches Beinstellen am Hauptschiedsrichter" steht in der Zusatzmeldung. Die Verantwortlichen wollen die Video-Aufnahmen analysieren und eventuell beim DEB Beschwerde einlegen. Die Matchstrafe hat nämlich Einfluss auf den Saisonstart 2020/21, denn Heinisch wäre dann die ersten Spiele gesperrt.

Die bedeutungslose Partie - Rosenheim stand als Fünfter und die Blue Devils als Neunter fest - verlief ruhig und fair. Die Starbulls dominierten den ersten Abschnitt und gingen durch Dmitrij Litesov (15. Minute) verdient in Führung. "Im ersten Drittel waren wir zu passiv", sagte Trainer Ken Latta. "Danach wurden wir viel besser und haben sehr aggressiv gespielt. Die Mannschaft hat gut gekämpft." Der Lohn für die Steigerung waren die Tore von Jakub Bitomsky (27.) und Martin Heinisch (39.). Die 2:1-Führung hielt bis zu den umstrittenen Entscheidungen. Michael Baindl (54.) und Daniel Bucheli (55.) wendeten mit ihren Toren das Blatt.

Starbulls Rosenheim - Blue Devils Weiden 3:2 (1:0, 0:2, 2:0)

Starbulls Rosenheim: Endres – Bergmann, Vollmayer, Krumpe, Draxinger, Reiter, Linden – Mitchell, Daxlberger, Robinson-Smith, Litesov, Bucheli, Wellhausen, Zick, Baindl, Fröhlich, Heidenreich

Blue Devils Weiden: Neffin – Herbst, Schusser, Klein, Hadamczik, Schreyer, Noe – Geisberger, Rubes, Heinisch, Wolf, Bitomsky, Habermann, Wallner, Arlt, Maschke

Tore: 1:0 (7.) Litesov (Bucheli, Krumpe), 1:1 (27.) Bitomsky (Klein, Hadamczik), 1:2 (39.) Heinisch (Rubes, Geisberger), 2:2 (54.) Baindl (Mitchell, Draxinger), 3:2 (55.) Bucheli (Baindl, Fröhlich)

Schiedsrichter: Altmann – Zuschauer: 1926 – Strafminuten: Rosenheim 0, Weiden 8 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Trainer Latta + Matchstrafe für Heinisch

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