22.11.2018 - 13:35 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Der nächste Favorit in Weiden

Sie hören sich nicht so furchterregend an wie die "Weißen Haie" aus Hannover. Die Gäste der Weidener Wasserballer am Samstag sind aber nicht minder gefährlich.

Thomas Kick (rechts) und Co. müssen am Samstag in der Thermenwelt ihre Torchancen besser verwerten. Dann könnte es mit einem Heimsieg gegen den SV Ludwigsburg klappen.

Weiden.(prg) Dass es nicht leicht werden würde, das wussten die Weidener Wasserballer bereits direkt nach dem Aufstieg in die Deutsche Wasserball-Liga. Und jetzt müssen sie dies ein ums andere Mal am eigenen Leib erfahren. Die Konkurrenz ist auch in der Hauptrundengruppe B stark, die meisten Vereine haben sich in der Transferzeit zusätzlich verstärkt, die Weidener blieben dabei bescheiden und setzten auf eigene Nachwuchskräfte. Da ist es schwierig, konkurrenzfähig zu bleiben und mit den anderen mitzuhalten.

Am Samstag (18 Uhr) kommt ein weiterer Kontrahent, der seine Reihen mit einigen neuen Spielern verstärkt hat. Der SV Ludwigsburg wird nicht nur mit seinem Nationalspieler Timo van der Bosch, sondern auch mit einigen ausländischen Namen auf seiner Spielerliste als ein heißer Favorit für die Spitzenplatzierung der Pro-B gehandelt. Jetzt muss sich die Mannschaft des Schwimmvereins Weiden mit dem haushohen Favoriten in der Thermenwelt messen.

Bisher verloren die Weidener ihre beiden Spiele, zuletzt gegen die White Sharks (Weiße Haie) aus Hannover. Die Oberpfälzer mussten sich aber mit ihrer Leistung nicht verstecken. Spielerisch sei man auf der Höhe, auch die konditionelle Verfassung stimme, einzig Chancenverwertung und die Einschränkungen in der Kaderbreite hätten den Ausschlag für die Niederlagen gegeben, meint Trainer Thomas Aigner. "Wenn wir unsere Chancen besser nutzen und aufmerksamer in der Abwehr agieren, sind wir auch in der Lage, in der Gruppe zu punkten. In Weiden lassen wir uns so und so nicht einfach schlagen und werden versuchen, auch die Ludwigsburger zu ärgern.

Die Stimmung passt, alle ziehen mit und bilden ein eingeschworenes Gebilde, das macht Spaß und das ist das wichtigste im Moment." Aigner kann am Samstag höchstwahrscheinlich auf alle seine Akteure zurückgreifen. "Wir wussten, dass es schwer wird, müssen jetzt Geduld üben und die Mannschaft in Ruhe arbeiten lassen", erklärt Abteilungsleiter Irek Luczak. "Die Zuschauer haben uns vor zwei Wochen gezeigt, dass sie auch bei Niederlagen begeisterungsfähig sind. Wir hoffen, das Spiel wird wieder gut besucht und wir können ein schönes Spiel präsentieren."

Spiele Gruppe B am Samstag:

SV Krefeld 1972 - Bayer Uerdingen

Wedding - White Sharks Hannover

SV Weiden - SV Ludwigsburg 08

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