Die Blue Devils Weiden haben ihr Auswärtsspiel in der DEL2 am Sonntagabend bei den Bietigheim Steelers mit 1:3 verloren. Vor 3.421 Zuschauern in der EgeTrans Arena blieben die Weidener über die gesamte Spielzeit hinweg zu ungefährlich, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Nach der schmerzhaften Derbyniederlage gegen Regensburg am Freitagabend konnte Trainer Sebastian Buchwieser wieder auf Zach Tsekos und Fabian Voit zurückgreifen. Verzichten mussten die Blue Devils hingegen weiterhin auf die Langzeitverletzten Filin, Rubes, Jermain und Kolb sowie auf Torhüter Felix Noack und den gesperrten Tom Schwarz. Zwischen den Pfosten erhielt dieses Mal Simon Wolf das Vertrauen des Trainers.
Die Blue Devils Weiden erwischten einen guten Start in die Partie und erspielten sich früh einige vielversprechende Möglichkeiten. Nach der anfänglichen Abtastphase prüften auch die Hausherren erstmals Simon Wolf im Tor der Devils, der jedoch sämtliche Versuche souverän entschärfte. Nach einer Strafe gegen Dronia bot sich den Blue Devils in der neunten Minute die erste Überzahlsituation – und diese nutzten sie prompt. Nach einer sehenswerten Vorarbeit von Alex-Olivier Voyer, der erstmals den Goldhelm aufhatte, tauchte Manuel Edfelder frei vor dem Tor der Steelers auf und verwertete eiskalt zur Führung. Lange währte der Vorsprung allerdings nicht: Quasi im direkten Gegenzug glich Racuk nach schöner Vorarbeit von Hochreither wieder aus. Mit dem 1:1 ging es schließlich in die erste Pause.
Die Steelers kamen deutlich besser aus der Kabine und übernahmen zu Beginn des Mitteldrittels zunächst die Kontrolle über das Geschehen, scheiterten dabei jedoch immer wieder am stark aufgelegten Simon Wolf. Auch eine anschließende Überzahlsituation blieb für die Hausherren ohne zählbaren Erfolg. In der insgesamt chancenarmen Phase fanden die Blue Devils im weiteren Verlauf des Drittels wieder besser in die Partie. Die besten Möglichkeiten auf Weidener Seite hatten Neal und Noah Samanski, ließen ihre Chancen jedoch ungenutzt. Somit blieb es auch nach 40 Minuten beim Unentschieden.
Auch im Schlussdrittel blieb der Gastgeber tonangebend, ohne sich dabei zunächst zwingende Torchancen zu erspielen. Beiden Teams gelang es über weite Strecken nicht, strukturierte Angriffe aufs Eis zu bringen, sodass die Partie auch im letzten Abschnitt nur wenig spielerische Höhe erreichte. In der 52. Minute nutzte schließlich Mike Fischer einen Konter der Steelers und vollendete eiskalt ins kurze Eck zur Führung für die Hausherren. Ein echtes Aufbäumen der Blue Devils blieb in der Folge aus. Den Schlusspunkt setzte Bastian Eckl mit dem Treffer zum 3:1-Endstand ins verwaiste Weidener Tor.
Bietigheim Steelers – Blue Devils Weiden 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
- Bietigheim Steelers: Schmidt - Schüle, Uplegger, Söll, Dronia, Jiranek, Hochreither - Dugan, Kemp, Racuk, Preibisch, McNeely, Rust, Fischer, Kanya, Eckl, Judin, Sturm, Scheck
- Blue Devils Weiden: Wolf - Schwaiger, Muck, Pokorny, Bohac, Marusch, Ribnitzky, Edfelder - Ward, Tsekos, Gläser, Schiemenz, Voit, Vogt, Ne. Samanski, No. Samanski, Voyer, Thal
- Tore: 0:1 (10.) Edfelder (Voyer, Ward), 1:1 (10.) Racuk (Hochreither, Jiranek), 2:1 (52.) Fischer (Schüle, Dugan), 3:1 (59.) Eckl
- Strafen: Bietigheim 4, Weiden 4
- SR: Hinterdobler, Wölzmüller
- Zuschauer: 3421



















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