18.10.2018 - 14:49 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Das nächste Spitzenspiel für SpVgg SV Weiden

Der Oktober lässt der SpVgg SV Weiden keine Zeit zum Durchatmen. Nur eine Woche nach der knappen 0:2-Niederlage beim Spitzenreiter SV Donaustauf wartet mit dem ASV Cham bereits die nächste heikle Aufgabe.

In der Saisonvorbereitung hatte die SpVgg SV Weiden in einem Testspiel gegen den ASV Cham nichts zu bestellen und verlor deutlich mit 2:5. Josef Rodler (vorne) und Mitspieler wollen dies am Freitagabend besser machen.

Weiden.(ssl) Mit dem ASV Cham gastiert am Freitag, 19. Oktober, um 19 Uhr eine nur unwesentlich kleinere Hausnummer als Donaustauf im Sparda-Bank-Stadion. Die Süd-Oberpfälzer sind Tabellenzweiter und haben in den vergangenen Wochen meist überzeugende Leistungen abgeliefert.

"Es wird nicht einfacher für uns. Cham ist sicherlich der Favorit, aber wir haben gesehen, dass wir mithalten können", sagt SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler und rückt noch einmal die Leistung seiner Elf beim Tabellenführer in Donaustauf ins rechte Licht: "Wir waren nahe dran, dort etwas mitzunehmen. In diesen Spielen entscheiden Kleinigkeiten."

Es hätte in der Tat nicht viel gefehlt und die Schwarz-Blauen hätten als erstes Team einen Punkt beim Klassenprimus entführt. Die Gäste mussten dann aber binnen zwei Minuten die entscheidenden Treffer hinnehmen. "Da war unser Gegner abgezockter als meine junge Truppe. Wir wollen versuchen, es diesmal besser zu machen. Gerade zu Hause erwarte ich, dass wir selbstbewusst auftreten", setzt Scheler auf die Heimstärke seiner Schützlinge.

Die Bilanz im eigenen Stadion liest sich mit sechs Siegen aus acht Spielen und einem Torverhältnis von 16:1 hervorragend, weswegen sich Scheler auch gegen Cham etwas ausrechnet. Der ASV zeigte sich in den letzten Wochen aber in starker Form. Fünf Siege in Folge hievten ihn aufn den Relegationsplatz. Das Polster zu Rang drei beträgt bereits fünf Punkte. Der Kader von Trainer Andreas Lengsfeld bietet eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Akteuren. Mit Michael Plänitz und Friedrich Lieder stehen auch zwei ehemalige SpVgg-SV-Akteure im Aufgebot. Besonderes Augenmerk gilt Stürmer Johannes Bierlmeier (14 Saisontore).

"Die Basis ist wieder unsere Arbeit gegen den Ball. Dazu wollen wir aber auch die Gästedefensive beschäftigen und überraschen", gibt Scheler einen Einblick in seinen Matchplan. Soll der Anschluss nach oben gewahrt werden, ist ein Heimsieg absolute Pflicht, auch wenn Scheler keinen Gedanken an die Tabelle verschwendet: "Es geht sehr schnell in dieser ausgeglichenen Liga. Wir schauen von Spiel zu Spiel."

In der Tat hatte die Niederlage in der Vorwoche zur Folge, dass der Druck auf die Heimelf gewachsen ist. Mit Platz sechs und sieben Punkten Rückstand auf den heutigen Gegner ist die Ausgangsposition zum Hinrundenende nicht gerade rosig. Auch in Sachen Aufgebot gibt es nur wenige positive Neuigkeiten. Der Kader bleibt identisch, Niklas Lang und Tomas Sturm konnten eine komplette Trainingswoche absolvieren und sind Kandidaten für die Startelf.

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